Winterzeit – alle Jahre wieder.

Die Winterzeit ist der letzte Jahres-Abschnitt im Jahr – die 4. Jahreszeit.

Die Tage werden nun noch kürzer und die Nächte noch länger und dunkler.
Der Boden fängt an zu frieren, die Bäume verlieren ihre letzten Blätter und werden nackt und in manchen Gegenden rieselt es leise Puderzucker.
Mancherorts wird es still.

Der Beginn des Rückzugs von uns Menschen zurück in die Häuser.
Auch die Natur kommt zur Ruhe.
Gleichzeitig ist die Winterzeit die kälteste Jahreszeit.

Im Althochdeutschen wird die Winterzeit als „wintar“ angegeben.
Das bedeutet „weiße Zeit“.

Die Winterzeit beginnt mit dem Frühwinter, der im Dezember beginnt und bis Januar andauert.

Der Wintereinbruch, mit erstem Frost und Schnee, läutet diese erste Winterzeit ein.
Zu Beginn des neuen Jahres wird es meist noch einmal ein paar Grad kälter.
Nun sprechen wir vom Hochwinter.
Minustemperaturen sind an der Tagesordnung und in manchen Regionen bedeckt eine weisse Schneeschicht die Erde.
Danach folgt im Februar der Spätwinter.
Die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer und die Temperaturen steigen an.

Astrologisch beginnt die Winterzeit mit der Wintersonnenwende am 21. und 22. Dezember.

Es ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis steht und die Tage am Kürzesten sind.

Obwohl diese kalte, strenge und oft trübe Winterzeit viele Festtage mit sich bringt, fühlen sich manche Menschen in dieser Zeit unwohl.
Das drückt sich aus in, Niedergeschlagenheit, Antriebsschwäche bis hin zum Deprimiert sein.
Das liegt häufig daran, dass wir sehr viel Zeit unter künstlichem Licht verbringen, kaum an die frische Luft gehen und das Sonnenlicht fehlt.
Das Sonnenlicht, welches wir benötigen, um das Vitamin D zu bilden.
Vitamin D ist wichtig für unsere Knochen und zur Produktion des Hormons Serotonin – auch Glückshormon genannt – welches durch die Sonneneinstrahlung angeregt wird.

Die Winterzeit hat nicht nur Auswirkungen auf die Natur und die Tierwelt, sondern auch auf uns Menschen.

Unser Körper fährt runter, wir werden ein wenig träger und unsere Stimmungen sind nicht grundsätzlich positiv.
Das liegt am Melatonin.

Im Winter – dann wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden erhöht sich in unseren Körpern das Melatonin.
Melatonin, unser Schlafhormon macht uns matt und verlangsamt den Stoffwechsel.
Parallel dazu tragen wir in der Winterzeit dickere Kleidung, bedingt durch das lange und kalte Klima.
Wärme und Kälte im Wechsel macht uns zudem müde.
Wir ziehen uns zurück und kommen so selbst zur Ruhe.

Der Dezember ist auch der Monat mit vielen Festen und Riten.
Er beginnt mit der Vorbereitung auf die Adventzeit, geht über in die Gestaltung der Weihnachtstage und endet mit dem Silvesterabend am 31.12.

Der Eine oder Andere geht auf den Weihnachtsmarkt, wiederum andere gehen in die Kirche zum Adventsgottesdienst und zünden Kerzen an, beten für die Menschen die sie verloren haben und die, die krank sind, oder halten Fürbitte für sich.
In einigen Haushalten wird gebastelt und es werden leckere Weihnachtsplätzchen gebacken. Und am letzten Tag des Jahres, am 31. Dezember – Silvester – verabreden wir uns wieder um das neue Jahr zu begrüßen.

Alle Jahre wieder – Winterzeit und alle Jahre wieder gibt es wundervolle Rituale.

Leben Sie Ihre Rituale und genießen Sie die Winterzeit, Ihre Winterzeit.

Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Winterzeit – alle Jahre wieder.

Auf die Plätzchen fertig los.

Für die Einen sind es nur schlichte Plätzchen, für die Anderen ein altes Weihnachtsritual.

Doch woher kommen sie, die Geschichten über das Plätzchen-Backen?
Weshalb naschen, kaufen oder backen wir diese so gerne zur Weihnachtzeit?

Doch woher kommt der Kult zur Weihnachtszeit Plätzchen zu backen? 

Wir alle verbinden mit der Weihnachtszeit auch das Backen von Plätzchen.
Als Kind habe ich es geliebt, mit meiner Großmutter den Teig vorzubereiten.
Dann, wenn es in der Küche nach Hühnersuppe duftete, der Herd angeheizt wurde, es nach Zimt, Orange, Zitrone, Nüssen oder anderen Zutaten roch, dann war sie da, die vorweihnachtliche Zeit, in der bei uns zu Hause Plätzchen auf schwäbisch „Bredla“ gebacken wurden.
Ausrollen, ausstechen, spritzen bis hin zum aufwendigen Dekorieren mit Schokolade, Zuckerguss oder Streusel, das war für mich der Brauch des Plätzchenbackens.
Dazu 3 Geschichten.

Geschichte Nr. 1

Im Mittelalter war es schwierig für die Menschen durch den harten Winter zu kommen.
Die meisten Erdenbürger waren arm und konnten im Winter nur von der Ernte leben, die sie den Sommer über eingefahren hatten.

Obst wurde gedörrt, Fleisch gepökelt und das Mehl wurde nur dann gemahlen, wenn es sofort verbraucht wurde.
Milch und Eier gab es im Winter nur dann wenn genügend Kühe und Hühner vorhanden waren die diese Zutaten lieferten.
Die Winter waren lang und dunkel und die Menschen lebten von den Nahrungsmitteln, die vorhanden waren.
Eine Zeit der Not, in der Plätzchen nur dann gebacken wurden, wenn es der Vorrat zuließ. Zudem waren Plätzchen eine gute Speise um über den Winter zu kommen, da diese viel Fett enthielten und lange haltbar waren.

Geschichte Nr. 2

In den Klöstern wurde alljährlich die Geburt Jesu gefeiert. Zu diesem Fest wurden köstliche Plätzchen und Kekse gebacken und als Gaben an die armen Leute verteilt.
Denn für diese Menschen waren weder Zucker noch Gewürze erschwinglich. 
Kekse und Plätzchen sind recht lange haltbar und enthalten viel Fett. 
Es war also ein ideales Winteressen. 
Plätzchen waren Gaben an die Armen. Dadurch wurden sie zu etwas Besonderem und bereiteten den Armen in der Zeit der Besinnlichkeit ein wenig Freude.

Geschichte Nr. 3

Diese Geschichte geht zurück in das 18. Jahrhundert, in die Zeit der Seefahrerei.
Orientalische Gewürze, Sitten und Gebräuche aus anderen Ländern eroberten die Welt. 

Und mit den Gewürzen zog auch der Tee ein in die Häuser – vor allem in die englischen.
Dazu wurde, wie sollte es auch anders sein, köstliches Gebäck gereicht.
Dieses Ritual, zu Tee oder Kaffee, Plätzchen zu reichen, haben wir übernommen und reichen auch noch heute Plätzchen für Tea- oder Coffee-Time.

So wie früher in der feinen Welt der Reichen und Schönen, essen wir auch noch heute kleine Gebäckstückchen, vor allem zur Weihnachtszeit.

Mal mit Nüssen, mal mit Marzipan und vielleicht auch ab und an mit Schokolade verziert. Ganz aktuell sogar vegan oder Laktose frei.
In manchen Regionen Deutschlands sagen die Menschen zum kleinen feinen Backwerk „Platz“ oder „Plotz“.
Das steht mundarttechnisch, für kleiner, flacher Kuchen und daraus entstand das Wort Plätzchen.

Mir persönlich hat es die Geschichte von “ Gretl Zottmann“ angetan, wie der Elisen-Lebkuchen zu seinem Namen kam.

Um die Gegend von Nürnberg gab es früher (und auch noch heute) Lebküchner.
Zu dieser Zeit war des Königs Töchterlein schwer erkrankt und aß nicht mehr.
Der König rief 1000 Gulden aus, für den, der seinem Töchterchen helfen würde.
Ein sehr tüchtiger Lebküchner hörte davon, dessen Töchterlein selbst vor Jahren krank war und gestorben war.
So tüftelte er eines Abend zu später Stunde in seiner Backstube mit Honig, Gewürzen, Mehl und allerlei köstlichen Zutaten, formte daraus kleine Küchlein und schob diese in den Ofen.
Als er das Backwerk aus dem Ofen nahm, war die gesamte Pracht ineinander gelaufen und zu einem Klumpen gebacken.
Verärgert lies er alles stehen und ging zu Bett.
Als er am nächsten Morgen erwachte fand er in der Backstube ein Papier, das zuvor nicht dort war.
Er rief seine Frau und bat diese das Papier zu kosten.
Es schmeckte weder süß noch salzig und zerlief auf der Zunge.

„Versuche es doch unter die Backware zu legen;“ bat seine Frau ihn. Der Lebküchner bestrich das Papier mit dem restlichen Teig des Vortags, schob es in den Backofen und ein wundervolles Gebäck kam heraus, das so wundervoll schmeckte, wie nie eines davor.
Er brachte es dem König um es dem Töchterchen zu reichen. Die es aß und wieder gesund wurde.
Die Frau des Lebküchners hatte in der Zwischenzeit ein goldenes Haar gefunden, so wie das Haar ihrer verstorbenen Tochter aussah.
Und weil diese Elise hieß, wurden ab dieser Zeit die Lebkuchen – Elisen-Lebkuchen getauft.

Erinnern Sie sich beim Backen Ihrer Lebkuchen an diese wundervollen Plätzchen-Geschichte.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Auf die Plätzchen fertig los.
Auf die Plätzchen fertig los.

Motivation – ein Kapital, dass Pflege braucht.

Motivation, was motiviert Sie?

Ob Unternehmer, Manager, Angestellter, Paar, Kinder, Hund, Katze oder Maus.
Motivation, das ist unser Erfolgsbarometer, der uns unser Leben leichter, Dinge messbarer macht und zugleich der Motor ist für unser tägliches Handeln und Tun.
Wir gehen alle lieber motiviert als unmotiviert durch unser Leben.

Motivation, eine Anlage, die wir in uns tragen und die jeden von uns betrifft.

Doch was ist Motivation?

Die Übersetzung ist auf das lateinische Verb “movere“zurückzuführen.
Die Psychologie beschreibt Motivation mit den Worten:

Motivation richtet sich nach einem angegebenen Ziel, auf dessen Resultat eine Belohnung folgt.
Diese grenzt sich vom Motiv ab.
Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass die meisten Motive unbewusst, die Motivation dagegen bewusst angesteuert werden.

Motivation bedeutet „weg von etwas“ (einem unangenehmen Zustand) und “ hin zu etwas“ (einem neuen Ziel).

Motivation, das ist ein Koffer verschiedenster psychologischer Bedürfnisse.

Wie Maslow in seiner Bedürfnispyramide beschreibt, sind das:

  • die Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Schlafen, Verdauung, Sexualität)
  • das Bedürfnis nach Sicherheit
  • Gesellschaftliche Bedürfnisse
  • das Bedürfnis nach Anerkennung bis hin zum
  • Bedürfnis nach Individualität

Die Literatur unterscheidet zwischen zwei Arten der Motivation.
Das ist, zum Einen die “ intrinsische“ = Selbstmotivation und zum Anderen, die “extrinsische“ = Fremdmotivation.

Das Motiv der Selbstmotivation liegt in der Person.
Der Mensch motiviert sich selbst. 
Das Motiv der Fremdmotivation liegt im Außen.

Das bedeutet, es bedarf eines Anreizes von außen, der als Motivator dient, um das Ziel zu erreichen.
Der permanente Anreiz ist bei der Fremdmotivation wichtig.

Motivation das ist Kopf und Körper im Einklang.

Wie bekommen sie mehr Lebenslust, Lebensfreude durch Motivation in ihr Leben?

  • Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben.
    Niemand, außer Ihnen ist verantwortlich für Ihr Leben.
  • Fragen Sie sich, was motiviert mich und wer kann mich dabei unterstützen?
    Was machen Sie gerne und weshalb?
    Schreiben Sie es sich auf.
  • Starten Sie mit kleinen Veränderungen.

Nehmen Sie sich kleinere Dinge vor, denn die führen eher zum schnellen Erfolg.

  • Setzen Sie sich neue Motive = Ziele und verfolgen Sie diese konsequent.
  • Belohnen Sie sich für jedes erreichte Ziel.
    Gehen Sie mit sich selbst Kaffee- oder Tee trinken und gönnen sich etwas.

Damit es Ihnen leichter fällt, sich selbst zu begeistern, hier eine kleine Übung:

Setzen Sie sich hin, nehmen sich ein Blatt Papier und schreiben auf, was sie im nächsten Monat erreichen, wandeln und/oder einfach anders machen möchten.
Schreiben sie es so detailliert wie möglich auf. 
Oftmals hilft es, die Idee illustrativ zu machen.

Vielleicht gelingt es ihnen sogar, Ihr Ziel künstlerisch zu gestalten.
Machen sie ein Bild aus gesammelten Postkarten, Zeitungsartikeln, aufgehobenen Erinnerungen und gestalten sie daraus eine Collage.
Nur Sie wissen, welche Bedeutung dieses Kunstwerk hat.

Hängen Sie ihr Werk sichtbar auf und schauen es sich täglich, als Motivation, an.

Begeistern Sie sich doch mal wieder für sich selbst.

Ich wünsche Ihnen eine motivierte Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Motivation – ein Kapital, dass Pflege braucht.

Dankbarkeit, der Begriff der in Vergessenheit gerät.

Dankbarkeit ist eine bejahende Emotion – die Wertschätzung sowie Anerkennung für das was uns gesagt, geschenkt oder gutes getan wird gibt.
Dankbarkeit ist die Lovestory des Lebens, die Anerkennung der gegenständlichen sowie nicht-gegenständlichen Besitztümer und gerät doch in Vergessenheit.

In meiner Kindheit gab es Spielregeln, die meine Eltern mir beigebracht haben.
Dazu gehören zum Beispiel die Formeln, höflich sowie freundlich und wertschätzend anderen Menschen zu begegnen, als auch die Werte “ Danke“  und “ Bitte“  zu sagen.
Heute stelle ich mehr und mehr fest, “ Danke“ und “Bitte“  geraten ebenfalls zunehmend in Vergessenheit.

Dabei wäre die Welt mit ein wenig Dankbarkeit so viel bunter und die Menschen um ein vielfaches freundlicher im Umgang miteinander.

Doch woher kommt es, dass die Dankbarkeit mehr und mehr in der Versenkung verschwindet?

In unserer heutigen Zeit, geprägt von Hektik, Stress und Leistung, rückt das Wort Dankbarkeit in den Hintergrund.
Menschen, die einst fröhlich und beschwingt durchs Leben schritten treffen auf einen rasanteren Anstieg von Erwartungen und Leistungen mit einem unfassbar hohen Anspruch an Perfektionismus.
Dankbarkeit ade, Überbelastung willkommen.

Gerade jetzt in der Advents- und anstehenden Weihnachtszeit, sind wir Menschen um ein vielfaches dankbarer.

Nur schade, dass diese Dankbarkeit viel zu schnell wieder verschwindet.

Robert Emmons, Professor für Psychologie an der University of California, machte dazu im Jahre 2003 zusammen mit seinem Kollegen McCullough Studien zum Thema Dankbarkeit.

Dabei sollten die Testpersonen mehrere Dankbarkeit-Szenarien testen.
Das Ergebnis vorweg.
Die Probanden, die ihre Übungen durchführten, zeigten sich optimistischer, waren lebendiger und hatten eine höhere Zufriedenheit.

Körperliche Symptome wie Unwohlsein, Magen-Darmprobleme, Kopfweh etc. wurden gemildert, die Leistungsfähigkeit erhöht und auch der Schlaf wurde dadurch verbessert. 
Sogar Gefühle wie Ängstlichkeit, Wut und Neid milderten sich.

Bis heute wird weiter an dem Thema Dankbarkeit geforscht.
Dankbarkeitsübungen, so sagt eine Untersuchung haben sogar Auswirkungen auf das Herz und unsere Glücksgefühle.
Sogar die Einnahme von Antidepressiva (bei mittel und leichten) Depressionen, kann durch Dankbarkeitsrituale ersetzt werden.

Laut dem Psychologen Willibald Ruch, lässt sich Dankbarkeit trainieren, ähnlich wie ein Muskel, und zwar so, dass sogar, nach längerer Anwendung, neurobiologische Veränderungen im Scan messbar sind.

Damit Sie das selbst üben können, hier ein paar Dankbarkeits-Rituale.

Dankbarkeits-Ritual Nr. 1

Legen Sie sich ein Tagebuch zu, in das Sie jeden Abend 3 Augenblicke schreiben, für die Sie tagsüber dankbar waren.

  • Das kann eine freundliche Bedienung an der Theke Ihres Einkaufmarktes sein, die Bitte und Danke zu Ihnen sagt
  • ein Autofahrer, der Sie über die Straße lässt oder
  • ein dankbarer Moment mit ihrem/r Partner/Partnerin.

Dankbarkeits-Ritual Nr. 2

Achten Sie täglich darauf Danke und Bitte zu sagen.
Bei jedem “Danke“ und/oder “Bitte“ lächeln Sie und sind dankbar dafür dass Sie es getan haben.

Dankbarkeits-Ritual Nr. 3

Schaffen Sie sich positive Erinnerungen durch Bilder, Fotos oder Sprüche, die Sie an dankbare Momente in Ihrem Leben erinnern.
Legen Sie sich dafür ein Dankbarkeitsbuch zu, in das Sie diese Dinge schreiben, kleben oder legen können.

Schreiben Sie Ihre eigene Dankbarkeits-Liebesgeschichte.

Ich wünsche Ihnen eine dankenswerte Woche. 

Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Dankbarkeit, der Begriff der in Vergessenheit gerät.

Früher war Weihnachten anders!

Geht es Ihnen aus so, dass Sie manchmal denken, früher war Weinachten anders?

Die Weihnachtsgeschäfts-Vorbereitungen laufen in Stadt und Land auf Hochtour.
Hier ein Weihnachtsbaum, dort eine Adventsausstellung und die ersten Weihnachtsmärkte haben bereits eröffnet.
Jetzt fehlt nur noch die Weihnachtsmusik “ Oh Du Fröhliche“ oder “ Ihr Kinderlein kommet“.

Kaum zeigt der Herbst die letzten Sonnenstrahlen, schon ist er da, der Zauber von Weihnachten.
Im Einzelhandel klingeln längst die Kassen, die Kinder schreiben fleißig ihre Weihnachtswünsche an das Christkind und ich frage mich, war Weihnachtenin meiner Kindheit auch so?

Gewiss, für die eine oder andere Branche ist das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Zeit um Umsatz zu erwirtschaften.
Doch ist diese Fülle von Nöten?

Im Jahr 2018 werden, so besagt eine Statistik, 472,30 Euro an Ausgaben (pro Kopf) für Weihnachtsgeschenke verplant.
Das erschreckt mich total.
Das sollen laut dieser Statistik nur 7 Euro mehr sein und bleiben doch mehr als 400 Euro.
Erschreckend.

Verglichen mit dem Weihnachtsfest im Jahr 2017 und dem Fest vor 100 Jahren, so ist spürbar, dass es heute stressiger und reizüberfluteter zugeht.

Die meisten Menschen hetzen abgekämpft durch die Kaufhäuser auf der Suche nach dem ultimativen Geschenk, nicht selten noch mit schreienden und genauso überforderten Kindern an der Hand.

„Oh du Fröhliche“, „Last Christmas“ bis hin zu „Ihr Kinderlein kommet“, klingt es aus allen Lautsprechern. 
Doch von Fröhlichkeit, Lebensfreude und stressfreier Zeit keine Spur.

Vergleicht man ein typisches aktuelles Fest mit einem Christfest vor 100 Jahren, werden viele Unterschiede deutlich.
Und doch haben sich manche Traditionen bis heute erhalten.

Um 1900 wurde die Geburt Christi in der Heiligen Nacht, als Eröffnung des kirchlichen Fests verkündet.
Noch heute beginnen die Feierlichkeit am Heiligen Abend, dem 24. Dezember.
Früher wurde der Weihnachtsbaum mit Kerzen, Weihnachtsgebäck, Nüssen, Äpfeln und Silberband geschmückt.
Das gesamte Haus wurde mit Weihwasser gesegnet und sogar das Vieh wurde in diese Tradition miteingezogen.
Heute hängen wir auch Nüsse und Gebäck an den Weihnachtsbaum, doch die Glaskugeln sind nicht mehr nur Glaskugeln, sondern haben allerlei Formen.
Der Phantasie ist hierbei keine Grenze gesetzt.

Gravierend ist er Unterschied zu früher bei den Geschenken.
Vom Star Wars Stern von Lego, über Playmobil-Spielzeug zu teuren Handy´s bis hin zur teuren Tasche eines Markendesigners, das sind heute die Geschenke, die unterm Weihnachtsbaum liegen.
Da wird mancher Wunschzettel schnell zum Katalog.
Noch in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, lagen Socken, Handschuhe, Mützen oder handgeschnitzte Holzspielzeuge unterm Baum.

Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen, nämlich diejenigen, die entspannt und gemütlichen Ihre Vorweihnachtsabende gestalten.
Da ist hier eine Adventsausstellung, dort ein Adventskaffee, eben diese beeindruckenden und beschaulichen Momente.
Wie wäre es mit einem Kinobesuch, vielleicht auch mit den Kindern
z. Bsp. “Der Grinch“ mit dem Untertitel
“Es ist nie zu spät um von Weihnachten genervt zu sein“.
Zeit zu Zweit oder für die Familie ohne Prunk und Hektik.

War Weihnachten früher wirklich anders?

Ja, für mich war es anders und vielleicht auch ein wenig besinnlicher.

Doch wir können alle ein anderes Weihnachten verbringen, denn wir sind dafür selbst verantwortlich.

Sie entscheiden, ob Sie Ihre Zeit mit den Menschen verbringen, die Ihnen am Herzen liegen oder lieber der Rastlosigkeit folgen.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Woche.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Früher war Weihnachten anders!

Weshalb denn gleich die Flinte ins Korn werfen?

Heutzutage werfen viele Paare vorschnell die Flinte ins Korn.

Was bedeutet es, die Flinte ins Korn zu werfen:

aufgeben – davonlaufen – den Mut verlieren – nicht mehr an einen Erfolg glauben – kapitulieren – resignieren.

Wäre es nicht schön,

  • wieder positives in Ihrer Beziehung zu erleben
  • zuhören
  • gemeinsam glücklich sein
  • lachen
  • aufmerksam sein
  • gemeinsam Dinge tun
  • den Partner wertschätzen
  • sowie der Austausch von Zärtlichkeit

In vielen Partnerschaften werden diese Dinge, die zu Beginn der Beziehung selbstverständlich waren, Schritt für Schritt weniger.
Bis schlussendlich kaum noch Gemeinsamkeiten vorhanden sind.

Vielen Paaren fehlt die Hoffnung, dass sich in der bereits festgefahrenen Beziehung noch etwas ändert.
Die meisten drehen sich in ihrem Problem und finden keinen Ausweg.

Die schönen Tage liegen in der Vergangenheit.

Sie resignieren, geben auf – werfen die Flinte ins Korn.

„Wären nicht die Kinder, hätte ich längst die Flinte ins Korn geworfen.“
Dieser Satz stellt oft das letzte Bindeglied von Paaren dar.

Zeit als Paar zu verbringen endet entweder in der Stille, weil keiner mehr dem Anderen etwas zu sagen hat, oder im Streit, weil sich zu viel aufgestaut hat.
Erwartungen, wie die gemeinsame Zeit zu sein hat, erfüllen sich meist nicht.
So werden aus dem einstigen WIR, Schritt für Schritt zwei ICH.

Was macht es leicht die Flinte ins Korn zu werfen?

Wenn Sie jedoch Interesse daran haben, ihrer Partnerschaft noch eine Chance zu geben,  so stellen Sie sich bitte die folgenden Fragen:

  • Wann waren Sie das letzte Mal glücklich?
  • Wann haben Sie sich am meisten geliebt gefühlt?
  • Was brauchen Sie um sich geliebt zu fühlen?
  • Wie schaffen auch Sie es dauerhaft eine glückliche Beziehung zu führen
    und was brauchen Sie dafür?
  • Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam gelacht und Spaß gehabt?
  • Haben Sie Ihrem Partner schon gesagt, was Sie vermissen?
    Was Ihre Wünsche und Bedürfnisse sind?

Die Flinte ins Korn werfen können Sie zu jeder Zeit.

Der weitaus anstrengendere Weg ist, Ihrer Partnerschaft eine Chance zu geben.
Doch das ist fair.

Sie fragen sich wie das geht?

Ganz einfach.

Möglichkeit 1:
Flinte ins Korn werfen und wegrennen.
Das ist das Ende Ihrer Beziehung.

Möglichkeit 2:
Die Alternative.
Sie holen sich professionelle Unterstützung zur Übersetzung der partnerschaftlichen Themen.
Dadurch steigen Sie in einen respektvollen Dialog ein, verstehen Ihren Partner und erkennen mit Wertschätzung, Achtung und Respekt die schönen und charmanten Seiten Ihres Partners.

Das Resultat ist eine glückliche Beziehung, die erfüllt ist von Liebe, Vertrauen, Zuneigung, Wertschätzung, Achtung, Respekt und Intimität.

Ich wünsche Ihnen eine mutige Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Weshalb denn gleich die Flinte ins Korn werfen?

Leidenschaft – von der Lust auf mehr.

Große Freude, ausgeprägter Genuss, Passion für etwas zu haben, sich etwas erschaffen, dessen man sich mit Hingabe widmet, das ist Leidenschaft. 

Am Anfang einer Beziehung ist alles berauschend, geradezu bezaubernd. Die Lust und die Leidenschaft groß und das Verlangen nach dem Anderen riesengroß. 
Doch nach ein paar Jahren ist er da, der Alltag.

Leidenschaftliche Begegnungen finden nur noch dann und wann statt, die Lust aufeinander ist kaum noch spürbar und liebevolle Gespräche sind abhanden gekommen.

Stimmen diese Aussagen auch für ihre Beziehung?

  • Nehmen Sie sich keine Zeit für Zweisamkeit?
  • Gibt es kaum bis gar keine liebevollen Berührungen mehr?
  • Drehen sich Ihre Gespräche nur noch um den Stress mit den Kindern oder den Job?
  • Ist ihre Gemeinsamkeit, das abendliche Ritual in Jogginghose und Schlabber-T-shirt vor den Fernseher

In den meisten Beziehungen wächst mit den Jahren das Vertrauen, sie kommen sich immerhin näher, doch die Leidenschaft geht allmählich verloren.Sich für den anderen zu interessieren, Neuland zu betreten, wieder geheimnisvoll zu sein, ist das nicht eine wundervolle Vorstellung?

Das können sie auch.  
Und so geht es.

1. Gestalten sie ihre Zeit zu Zweit neu.

Qualilty-Time ist das Stichwort.
Qualitäts-Zeit statt Quantitäts-Zeit und das Ganze mit viel Spaß.

Gehen sie miteinander aus, testen sie neue Restaurants, gehen sie ins Varieté möglicherweise zum Tanzen oder verbringen sie leidenschaftliche Zeiten am Wasser. 
Vergessen sie dabei nicht den Picknick-Korb mit verschiedenen Köstlichkeiten mit zunehmen.

Entdecken sie ihren Partner neu.

2. Werden sie geheimnisvoll

Bitten sie ihren Partner das Bad nicht mehr zu betreten, wenn sie es benutzen.
Zeigen sie ihrem Partner nicht mehr, wie sie ihre Körperhygiene durchführen (Zehnägel schneiden, Nägel maniküren, Körper eincremen etc.)
Es gibt nichts langweiligeres, als vom Partner alles zu wissen.
Wenn Sie alles wissen – Zähne putzen, schminken, rasieren -, eben, die täglichen vielen kleinen Rituale, dann wird es langweilig. Es gibt nichts Neues mehr am Partner zu entdecken.
Keine Phantasie mehr, keine Neugier und somit auch keine Leidenschaft.

Je weniger sie wieder von sich zeigen, desto neugieriger wird ihr Gegenüber.

Bestehen sie auf die Einhaltung ihrer Privatsphäre um der Leidenschaft eine neue Chance zu geben.

3. Leidenschaft statt Fernsehritual

Haben sie auch das Fernsehgerät im Schlafzimmer?
Werfen sie den Apparat aus ihrem Schlafzimmer.
Denn fernzusehen im Schlafzimmer ist unerotisch und erstickt die Leidenschaft schon im Keim.
Vereinbaren sie, dass es ok ist, wenn das Fernsehgerät im Schlafzimmer steht so einer von ihnen Beiden krank im Bett liegt.

Stattdessen könnten sie sich zu einem romantischen Abend pro Woche verabreden.
Bedingung:
es wird wöchentlich gewechselt.
D. h.  jeder verwöhnt im Wechsel den anderen.

Da sie ihren Partner kennen, wissen sie ja, was er mag.

4. Reden sie über Leidenschaft

Viele Paare vermeiden das Reden über Leidenschaft, Sinnlichkeit oder sogar über Sexualität.

Teilen sie mit ihrem Partner ihre Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse.

Versuchen sie es doch einfach.
Denn wenn sie nicht damit anfangen, werden sie kein Ergebnis haben und kommen so auch nicht in den Redefluss.

Küssen sie ihre Leidenschaft aus dem Dornröschenschlaf und genießen Sie ihre Beziehung neu.

Ich wünsche Ihnen eine leidenschaftliche Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Leidenschaft – von der Lust auf mehr.

Wieso zerbricht eine Liebe?

Liebe, was ist das?
Die Liebe ist ein Gefühl.
Eine tiefe Bewunderung, eine große Wertschätzung, Vertrautheit, das Gefühl von Sicherheit welche der oder die Partner/-in ausstrahlt und mehr als die Empfindung, befreundet zu sein.

Erfahrungsgemäß beginnt die Liebe mit dem Verliebt sein.
Verliebt sein bedeutet, dass das Gehirn eine übermäßige Ausschüttung von Hormonen vornimmt, bei der unser Bewusstsein sprichwörtlich „ver-rückt“ spielt und die Wahrnehmung eingetrübt wird.
Diese Überflutung des Gehirns kann zu Fehlinformationen führen.
Wir übersehen gerne die Makel, Marotten und Ticks des Anderen und erleben ausschließlich positives, gleichwohl diese Nachrichten fehlerbehaftet oder gänzlich falsch sein können.

Schmetterlinge im Bauch, rosarote oder hellblaue Brille, ohne den Anderen nicht mehr sein können und die übergroßen Gefühle von Zuneigung.
Dieses Gefühl vom Verliebt sein kann zu Ende gehen oder, optimaler weise, übergehen in die Liebe.

Schon ein paar Jahre später kann sie zu Ende sein, dann wenn die Liebe nicht gepflegt wird.

Wir streben alle danach, Liebe zu erfahren und zu geben zu dürfen.
Möchten uns verbunden fühlen und haben den tiefen Wunsch, dass wir, so wie wir sind, ok sind.
Und nichts ist schwieriger wie das Thema, denn nicht umsonst trennen sich jährlich viele Paare.

Was sind die Gründe?

Nicht der Beziehungspartner ist verantwortlich für die Liebe, oder dafür, dass die Beziehung gelingt.
Nein, dass ist jeder selbst.
Jeder in einer Beziehung benötigt neben einem stabilen “WIR“ auch ein gesundes “ ICH“ und für das ist jeder selbst verantwortlich.
Doch in den Beziehungen, die missglücken, wird der Partner für den eigenen Mangel verantwortlich gemacht.
Für das ICH, die Liebe, das Glück und für die eigene Zufriedenheit.
Machen Sie sich bitte bewusst, dass Ihr Partner keine Bürgschaft für Ihre Defizite übernommen hat und diese auch nicht bearbeiten kann.

Diese Bürgschaft führt in einer Partnerschaft auf dem direkten Weg in die Kontrolle, von dort weiter in die Angst.
Angst nicht genug geliebt zu werden, Angst den Andern zu verlieren, Angst zu versagen bis hin zur Angst in der Freiheit beschnitten zu werden.
Ist die Saat von Verlust- und Ablehnungsängsten erst gelegt, dann wird kontrolliert um die Angst in den Griff zu bekommen.
Derjenige, der kontrolliert, erhofft sich über die Kontrolle das emotionale Durcheinander in den Griff zu bekommen.
Dabei schließt Kontrolle die Liebe aus und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.
Mutmaßungen, Unterstellungen und Annahmen sind an der Tagesordnung, Reaktionen und Verhaltensweisen werden analysiert.
Der Partner wird mehr und mehr kontrolliert, die Situationen spitzen sich zu.
Emotionales Sterben vs. Trennung –Befreiung vs. Leidenschaftslosigkeit.

Jetzt werden Bedingungen gestellt.
Wenn Du mich lieben würdest, dann……
Meine Liebe ist größer als Deine, denn…….
Du kannst mich ja gar nicht so lieben, denn dann würdest Du ja…….

Vorwürfe, Angriffe, Rückzug bis hin zum Stillstand in der Beziehung sind meist die Folgen.

Was können Sie tun?

Machen Sie Ihren Partner nicht zum Spielball Ihres emotionalen Defizits.

Stellen Sie sich die Fragen:

  • Was fehlt mir?
  • Was brauche ich?
  • Wer könnte mir helfen, mein emotionales Durcheinander aufzuräumen?
  • Weshalb mache ich mich abhängig von der Liebe meines Gegenübers?

Egal, wie Sie sich entscheiden, eines ist wichtig;

Worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit in der Beziehung richten, dahin wird die Energie fließen.
Ob Liebe oder Kampf, Sie entscheiden das.

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Wieso zerbricht eine Liebe?

Ich wünsche Ihnen eine beziehungsreiche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Von großen und kleinen Lügen

Sie alle kennen bestimmt das Sprichwort:
Lügen haben kurze Beine, rennen aber schneller als die Wahrheit.

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht – Mark Twain.

Wer kennt sie nicht, die Sprüche über das Lügen.

Lüge ist nicht immer gleich Lüge.
Für eine Beziehung ist es wichtig, dass Paare ehrlich miteinander umgehen.

Und dennoch kennt jeder Situationen, in denen das Gefühl, jetzt die Wahrheit zu äußern, ungünstig ist.
Wir greifen zur Notlüge und hoffen dass die Wahrheit nicht so schnell ans Tageslicht kommt.

Handelt es sich dabei um eine Überraschung, bei der Sie Ihren Partner überraschen möchten, dann erfüllt ein Flunkern den Zweck, dem Gegenüber die Vorfreude auf das Ereignis nicht zu miesen.

Anders bei Lügen, die dazu dienen, den Partner zu hintergehen, um weiter zu täuschen oder zu betrügen.

Was ist der Grund für das Lügen?

Die meisten Lügen entstehen, weil der Verursacher denkt, dass er mit der Wahrheit den Partner verletzen würde.
Große Lügen werden dann benutzt, wenn die Gefahr besteht, dass eine Situation ans Tageslicht kommt die der Andere nicht duldet.
Gleichzeitig dienen Lügen zum Selbstschutz.

Schutz, um die Hose nicht herunter zu lassen.
Als Vermeidungstaktik, dass das was geschehen ist (Affäre, Betrug etc.), oder, was passieren wird (Auszug, Trennung), nicht diskutiert wird.

Ganz anders beim krankhaften Lügen – in der Fachsprache “Pseudologia phantastica“ genannt.
Dabei kann ein Grund sein, dass der Lügner versucht sein geringes Selbstvertrauen, durch Lügen aufzuwerten.
Ziel der Lügen ist Aufmerksamkeit, Zuwendung, Bestätigung oder Trost zu bekommen zum Zwecke des Ausgleichs von mangelndem Selbstbewusstsein oder Selbstliebe.
Die Geschichten, die diese Menschen erzählen sind meist frei erfunden, jedoch sehr kreativ. Auslöser können traumatische Erlebnisse in der Kindheit sein.
Dabei flohen die Betroffenen in schwierigen oder traumatischen Situationen in die Welt der Phantasie.

Ob nun Mann oder Frau, dabei gibt es keinen Unterschied, beide sind in derselben Weise betroffen.

Ein krankhaftes Lügen unterscheidet sich vom gelegentlichen Flunkereien dadurch das es keinen Anlass braucht sich Märchen auszudenken. 
Diese Art mit Konflikten umzugehen kann zur Persönlichkeitsstörung führen.

Was können Sie tun?

Ist das Vertrauen erst gebrochen, ist es sehr schmerzhaft, das verletzte Vertrauen zu heilen. Doch nicht nur das ist schwierig, es fällt auch schwer, das Vertrauen wieder so herzustellen, dass daraus ein uneingeschränktes Vertrauen wird.

Stellen Sie sich die Frage:

  • Kann ich mit einer weiteren Lüge umgehen?
  • Weshalb ist mein Partner nicht ehrlich zu mir?
  • Was brauche ich, um zukünftig wieder zu vertrauen?

Manchesmal ist ein Vertrauen so sehr zerstört, dass eine Beziehung nicht mehr reparabel ist.

Vertrauen in die Beziehung, sollte nicht zur psychischen Belastung werden.

Ich wünsche Ihnen eine vertrauensvolle Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Von großen und kleinen Lügen

Trennung – und was können Sie ändern.

Trennung ist ein sehr schmerzhafter Weg.
Meist ist ein Partner “ der Aktive“ und der andere “ der Verlassene“.

Da Trennung ein Wirrwarr von Emotionen hinterlässt, gepaart mit vielen Fallstricken und Einbahnstraßen, kann eine Trennungsphase viele Komplikationen mit sich bringen.

Um aus der Trennungssituation keine unendliche Geschichte zu machen, sollten Sie unter allen Umständen die nachfolgen Fehler vermeiden.

Vermeidungsstrategie Nr. 1

Durch die neuen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram und Co, ist es heute leicht, den Partner, der sich getrennt hat, zu verfolgen.
Digitales Stalking ist nicht das, was Ihnen jetzt nützt.

Es hilft Ihnen auch nicht bei Ihrem Trennungsprozess.
Befassen Sie sich mit sich, sehen Sie Ihre Trennung als eine Chance an, etwas in Ihrem Leben neu zu gestalten.

Stellen Sie sich die Fragen:

  • Womit beschäftige ich mich, wenn ich meinem Partner hinterherspioniere?
  • Was macht mich sicher, dass das, was ich sehe auch das ist, was ich denke?
  • Was, kann ich stattdessen tun, um mich mit mir zu befassen?

Vermeidungsstrategie Nr. 2

Lassen Sie es nicht zu, dass die Trennung Ihr schlimmster Albtraum wird und vermeiden Sie selbst zum Dämon zu werden.
Was nützt es Ihnen, wenn Sie die Maffia beauftragen, beim alten Partner Telefonterror betreiben oder sogar Straftaten begehen?
All diese Dinge bringen Ihnen Ihren Partner nicht zurück.
Sie machen die Situation nur noch schlimmer.
Verwenden Sie ihre Zeit mit sinnvolleren Dingen, die Sie und Ihr Leben bereichern.
Lassen Sie Ihren Partner los.

Vermeidungsstrategie Nr. 3

Viele Paare können, obgleich sie getrennt sind, körperlich nicht voneinander lassen.
Trotz Trennung wird weiterhin Sexualität gelebt.
Das ist ok, jedoch nicht ohne sich darüber bewusst zu werden, dass sie Beiden sich nicht getrennt haben, weil es in der Beziehung so “ bello“ war, sondern, sie gemeinsam nicht mehr glücklich waren.
Machen Sie sich bitte bewusst:
Auch wenn Sie jetzt sexuell alles geben, Ihr Partner hat sich von Ihnen getrennt.
Vermeiden Sie es mit Ihrem Partner weiter Intimität auszutauschen.

Was können Sie stattdessen tun?

Was sie als “ der oder die Verlassene“ jetzt benötigen, ist Zeit.
Zeit für sich, für Ihre Trauer und für den Schock.

Egal ob Sie Tonnen von Süßigkeiten in sich stopfen, oder mit Ihren Freunden Dauertelefonate führen, stundenlang alte Bilder von glücklichen Zeiten ansehen, oder Schnulzen im TV ansehen.
All das dürfen Sie tun.
Sie können sich auch nicht duschen, waschen, rasieren, tagelang im Bett liegen bleiben und im Selbstmitleid versinken.
Doch auch diese Prozesse haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
Lassen Sie sich Zeit mit der Verarbeitung Ihrer Trennung und fangen Sie nach der Trauerphase wieder an zu leben.
Ihr neues Leben zu leben.

Johan Wolfgang von Goethe schrieb:
In jeder Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn, man muss sich hüten, ihn nachdenklich ausbrüten und zu pflegen.

Ich wünsche Ihnen eine nachdenkliche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Trennung – und was können Sie ändern.

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