Mensch, ärger Dich doch – macht Ärger Sinn?

Streit, Krach und nichts als Ärger.

Bestimmt kennen Sie auch diese Situationen:

  • Die Kleidung liegt verteilt im Zimmer herum
  • Der Partner kommt mal wieder zum vereinbarten Termin zu spät;
  • Das als wichtig eingestufte Meeting wird kurzfristig vom Chef abgesagt;
  • Der Zug kommt mit hoher Verspätung am Zielort an oder die Fluggesellschaft annulliert den Flug.

Jeder kennt diese Situationen.
Wir ärgern uns.

Ärger gehört zu unserem Alltag und ist für viele Menschen Gewohnheit.
Es gibt statistische Auswertungen, die belegen dass wir uns rund zweimal in der Woche ärgern.
Groll ist normalerweise nach ca. 1 Stunde verflogen, doch er hallt nach.
Von leichter Irritation, bis hin zum Zorn der sich wie ein Tsunami anfühlt.
Die Grenzen zwischen Irritation bis zum blanken Wutausbruch sind fließend.

Was passiert, wenn wir uns ärgern?

Als erstes verändert sich der Gesichtsausdruck.
Die Augenbrauen heben sich an, der Blick wird stechend und die Pupillen weiten sich.
Biologen nennen das „Drohstarren“, ein intensiver Blickkontakt in Form eines aggressiven Imponiergehabes.
Gleich eskaliert die Situation.
Ein uraltes Ritual, welches aus der Zeit der Säbelzahntiger kommt.
Angriff oder Flucht, augenblicklich gibt es nur noch diese beiden Möglichkeiten.
Jetzt steigen die Stresshormone Adrenalin sowie Noradrenalin, das Herz-Kreislaufsystem läuft auf Hochtour, die Muskulatur wird kräftig durchblutet, die Atmung wird flacher und der Körper ist auf Spannung.

Aber Ärger kann auch krank machen.
Wie Studien belegen ist er nicht gut für die Psyche und den Körper.
Er schlägt auf den Magen, das Verdauungssystem wird im selben Maße geschädigt wie das Herz.
Gleich wie bei Bluthochdruck und beim Rauchen.
Das Risiko eines Herzinfarkts ist bei Menschen, die sich häufig ärgern um ein vielfaches höher, als bei Menschen die gelassen sind.

Weshalb ärgern wir uns?

Fragen Sie sich, was macht mich sauer?
Machen Sie sich bewusst, worüber Sie sich aufregen und was Sie aufregt?
Meist steckt dahinter ein anderes Gefühl.
Dazu ein Beispiel:
Wenn die Socken zum wiederholten mal nicht weggeräumt sind und Sie sich abermals aufregen dann stellen Sie sich die Fragen:
Was ist das Gefühl hinter dem Ärger?
Ist es das Gefühl, nicht wertgeschätzt zu werden, weil Ihr Partner Ihren Wunsch missachtet?
Das Gefühl von Ratlosigkeit, weil Sie nicht wissen, wie Sie Ihre Bedürfnisse noch an Ihren Partner kommunizieren können?
Oder das Gefühl von Trauer, weil Sie erkennen, dass sich nichts verändert?

Wie können Sie besser mit Ärger umgehen?

  1. Nehmen Sie bewusst wahr, dass Sie sich ärgern.

Fragen Sie sich, was regt mich auf und was könnte ich stattdessen tun?
Losbrüllen ist keine Lösung, denn das macht dem Ärger keine Luft.
Sprechen Sie darüber, was Sie aufgeregt und wütend gemacht hat und was sie sich wünschen.

  1. Ein hilfreiches Werkzeug ist auch die Umkehr.

Das bedeutet, dass Sie sich vorstellen, dass es einen sehr guten Grund gibt, weshalb das Gegenüber so reagiert hat.

  1. Üben Sie sich in Gelassenheit:

Sagen Sie sich, wenn wieder ein Autofahrer ohne Blinker die Spur wechselt, oder auf die Fahrbahn auffährt ohne Richtungsgeber, „der darf das“ und winken es gelassen mit der Hand durch.

Was auf alle Fälle hilft?
Eine gesunde Portion Humor.
Die rückt den Ärger beiseite und schafft Platz für einen klaren Gedanken.

Versuchen Sie es, denn es ist allemal gesünder als sich aufzuregen.

Ich wünsche Ihnen eine “Ärger freie“ Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Mensch, ärger Dich doch – macht Ärger Sinn?

Verzeihen, weshalb das wichtig ist.

Wussten Sie, dass verzeihen ein Akt der Liebe ist?
Verzeihen bedeutet, den schmerzhaften Prozess zu lindern und langfristig entspannt und glücklich zu sein.

Die meisten betrogenen Partner sind nach dem unmittelbaren Entdecken einer Affäre, eines Betrugs, in einem Zustand zwischen Wut und Hass.
Sie würden Ihrem Gegenüber am Liebsten mit geballten Fäusten zeigen wie sich der Schmerz gedemütigt, verraten und zutiefst verletzt zu sein anfühlt.
Nächtelange Diskussionen über das “ WARUM“ lindern den Schmerz um das gebrochene Herz auch nicht.
Gewiss, es gibt Dinge im Leben die scheinen unverzeihlich.
Dann fällt es schwer Vertrauen in den Prozess des Verzeihens zu investieren.
Doch wir Menschen können und wollen verzeihen.
Das hat eine Untersuchung an der amerikanischen Universität in Yale beschrieben.
Die Psychologin Molly Crockett, von der Yale-Universität klärt zu der Studie auf:
“Laut Crockett ist der menschliche Verstand veranlagt, soziale Beziehungen zu erhalten.
Ganz besonders dann, wenn sich das Gegenüber übel verhält.“

Um zu beweisen, dass verzeihen und vergeben manchen Menschen leichter fällt als anderen, haben Forscher deren Gehirne untersucht.
Dabei wurde festgestellt, dass die Anlage zu vergeben angeboren sein kann, dann wenn verschiedene Gehirnregionen charakteristisch sind.
So zum Beispiel der Cortex insularis = Inselcortex und auch weniger ausgebildete Stirnwindungen.

Ebenfalls soll auch ein wandelbarer Hirnstoffwechsel für das Verzeihen zuständig sein.

Wie klappt es mit dem Verzeihen?

Verzeihen bedeutet das Geschehnis, die Affäre, den Betrug zu akzeptieren.
Verzeihen schreibt nicht vor zu vergessen und keinesfalls gut zu heißen.
Verzeihen heißt akzeptieren, dass es jetzt so ist.
Die Akzeptanz ist der erste Schlüssel des Verzeihen-Rituals.

Wenn Sie nicht verzeihen können, dann stellen Sie sich diese Frage:

  • Was habe ich davon, wenn ich meine Zukunft von der Vergangenheit abhängig mache?
  • Weshalb bleibe ich an einem unveränderbaren Geschehnis kleben?
  • Was habe ich davon, wenn ich nicht verzeihe?
  • Erlaube ich einem anderen Menschen Fehler zu machen?

Dr. Helga Schachinger, Lehrbeauftragte der Fakultät für Psychologie an der Universität Wien sagt:

“Gelingt es zu verzeihen, profitiert vor allem der, der verzeiht.“

Verzeihen bedeutet nicht schweigen, ignorieren oder das Ereignis für gut zu heißen, sondern den negativen Gefühlen auf wiedersehen zu sagen.

Das ist nicht einfach, wenn die Bedürfnisse nach Nähe, Vertrauen und Angenommen zu sein durcheinander gewirbelt werden.
Gerade das Gefühl Angenommen zu sein ist nach einer Affäre, einem Betrug extrem angeschlagen.
Erwartungen wurden enttäuscht und ein tiefer Krater von Kränkungen ist entstanden.

Wut, Hass und Aggressivität sind an der Tagesordnung.

Verzeihen ist die Chance zu akzeptieren, Abstand zu den negativen Gefühlen zu bekommen und den Blick in Richtung Zukunft zu lenken.
Das nennt sich Wandel.
Das gute der Vergangenheit wird mitgenommen in die Zukunft und die Kränkungen, Verletzungen und negativen Gefühlsmomente bleiben in der Vergangenheit.

Um zukünftig zu verzeihen, können Sie die nachfolgenden Schritte testen.

  1. Reflektieren:
    Was ist passiert?
  2. Bedeutung:
    Was sind meine Bedürfnisse und weshalb macht mich das so betroffen?
  3. Blickwechsel:
    Weshalb hat mein Partner das getan?
    Welches Motiv steckt dahinter?
  4. Verzeihen:
    Innerlich akzeptieren und annehmen ohne es zu ignorieren.

Mahatma Gandhi soll gesagt haben:

„Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken“.

Ich wünsche Ihnen eine verzeihliche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Verzeihen, weshalb das wichtig ist.

Opferrolle, weshalb sie so bequem ist.

Die Opferrolle, eine der beliebtesten Rollen die Menschen annehmen, um keine Verantwortung für Ihr Handeln und Tun zu übernehmen.

Haben Sie auch ab und zu das Gefühl in der Opferrolle zu stecken?

Opferrolle, wie entsteht diese?

In unserem Leben begegnen uns täglich Situationen in denen wir gefordert sind.
Ob das nun der Tod eines geliebten Menschen, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Erkrankung mit ungewissem Ausgang, Trennung vom Partner oder das Entdecken einer Affäre des Partners ist.
Jede dieser Situationen macht uns unsicher, machtlos und lässt uns manchesmal erstarren.

Die meisten Menschen ärgern sich, werden wütend über die Lage in die sie gebracht werden und die sie nicht verursacht haben, sie werden böse und verbittert.
Der Leidensdruck wird von Tag zu Tag größer und ein Ende ist meist nicht in Sicht.
Herzlich Willkommen in der Opferrolle und kopfüber in das Fass voller Leidtun, in das Tal der Schuldzuweisungen und in die Suhlkuhle des Jammerns.

Was ist der Grund für die Opferrolle?

Wer in die Opferrolle schlüpft möchte gerne bemitleidet werden, übernimmt keine Verantwortung für das Geschehene und entzieht sich auch dieser.
Menschen die im Opfer leben möchten sich nicht der Angst stellen.
Sie haben Angst vor einem Wandel oder Angst davor, die eigene Verantwortung für das Handeln und Tun, damit auch verbunden, das Tragen der Konsequenzen zu übernehmen.
Für das Jammern und Leiden, bekommt der Leidende Aufmerksamkeit, für den Wandel nicht.
Da liegt es doch nahe, lieber in der Opferrolle zu bleiben, auch wenn sie durch die Aufmerksamkeit von Anderen nicht schmerzfreier wird.
Denn hinter vielen Opferrollen liegt meist ein sehr schmerzhafter Prozess, den viele nicht gelernt haben zu durchschreiten.
Und mal ehrlich, es ist doch leichter den Verursacher der Situation nicht bei sich zu suchen, oder?
Dann hat eben der Andere Schuld und ich brauche nicht Erwachsen werden und bekomme noch dazu Aufmerksamkeit!
Doch Schmerz ist auch dazu da uns zu zeigen dass es nach Wandel geradezu schreit.

Stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

  • Wie wäre es, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die in Ihrem Leben positiv sind?
  • Was in Ihrem Leben wäre anders, wenn Sie glücklich wären und es Ihnen gut ginge?
  • Wie wäre es, wenn Sie nicht mehr täglich jammern würden und Verantwortung für ihr Leben übernehmen?
  • Was wäre dann anders?

Was ist die Lösung um aus der Opferrolle auszusteigen?

Der erste Schritt um aus der Opferrolle auszusteigen, ist zu akzeptieren, dass Sie in dieser Rolle sind.

Frage 1:
Können Sie die Situation akzeptieren?

Was gewinnen Sie, wenn Sie das was Sie nicht ändern können akzeptieren?
Akzeptieren ist nicht resignieren, sondern wandeln.

Frage 2:
Können Sie die Situation ändern?

Wer kann Sie unterstützen um aus dieser Lage heraus zu kommen?
Was können Sie verändern und was ist nicht veränderbar?

Frage 3:
Wenn ich es nicht verändern kann, kann ich es akzeptieren?

Zum Schluss noch eine kleine Übung:
Setzen Sie sich hin und gehen step by step durch die Übung.
Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift bereit legen.

Als aller erstes nehmen Sie die Situation so an, wie sie ist.
So ist es jetzt!
Dann analysieren Sie die Situation – jedoch ohne Bewertung.
Der nächste step heißt Aufwand vs. Gewinn
Welchen Aufwand betreibe ich und was ist mein Nutzen/Gewinn.
Nun sehen Sie sich die positiven Dinge an, trotz schwieriger Situation.
Bsp.: Sie leben…….
Und als letzter Schritt.
Sind Sie dankbar.

Schmerzen sind unausweichlich – Leiden dagegen eine freiwillige Entscheidung.

Ich wünsche Ihnen eine “verantwortungsbewusste“ Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Opferrolle, weshalb sie so bequem ist.

 

Abenteuer und die 5. Jahreszeit Karneval

Weshalb erlauben sich manche Menschen in der Karnevalszeit eher ein Abenteuer = Seitensprung, als im Alltag?

Nur noch ein paar Tage und die fünfte Jahreszeit “Karneval“ steht in voller Blüte.
Die meisten Jecken sind seit dem 11.11. mobilisiert, freuen sich auf dem Start an Altweiber um 11:11 Uhr und auf den Beginn des Straßenkarnevals.
Es beginnt die Zeit des Küssens = “Bützen“.

Altweiber, ein alter Brauch, der bereits im Mittelalter entstand. Hier verkleideten sich die Gemahlinnen früher in hässliche und alte Frauen.
Hinter diesem Brauchtum, steckte die Übernahme der Macht der Frauen für einen Tag.
Die Arbeitskleider wurden abgelegt und die Regierungsgewalt übernommen.

Heute verkleiden sich die Frauen in Bürgersfrauen des 19. Jahrhunderts.
Sie stürmen nach wie vor die Rathäuser um die Regierungshoheit zu bekommen und schneiden Krawatten ab als Zeichen der Entmachtung.
Dafür werden die Männer mit einem “Bützchen“ belohnt.

Im normalen Alltag eines Paares wäre das undenkbar und würde zum Konflikt führen.

Doch im Karneval wird „gebützt“ was das Zeug hält und jedes nur erkennbare Abenteuer wird ausprobiert.

Doch was steckt dahinter, dass ein Abenteuer in der Karnevalszeit viel einfacher ist?

Die 5. Jahreszeit bietet eine Fülle an Abenteuern, denn die Faktoren, die dafür verantwortlich sind, werden massenhaft angeboten.
Da ist zuerst der Alkohol,der im Übermaß an diesen “jecken“ Tagen getrunken wird.
Die Stimmung ist meist ausgelassen, der Alkohol fließt in Strömen und die Verträglichkeit ist je nach Konstitution unterschiedlich.
Ein Abenteuer bei gesenkter Hemmschwelle ist dann meist das folgenschwere Resultat.

Ist es nicht der Alkohol, so kann es die Veränderung der eigenen Identität sein.
Viele schlüpfen zu Karneval in Kostüme und verkleiden sich.
Ist die Verkleidung gelungen, dann wird die eigene Identität verleugnet und die Rolle, in die der Karnevalist gegangen ist, sorgt für einen maximalen Genuss bei vollkommener Anonymität.
So kommt es vor, dass weder Name, noch Beruf und selten der Familienstand der Wahrheit entsprechen.
Willkommen Abenteuer, adieu Wirklichkeit.

Was können Sie tun um dem Abenteuer aus dem Weg zu gehen?

Machen Sie sich als erstes bewusst, dass ein Abenteuer nicht die Probleme und Konflikte in Ihrer Beziehung lösen wird.

Häufig sind die nicht gelebten Bedürfnisse, die unerfüllten Wünsche in Kombination mit einer konfliktbeladenen Paar-Kommunikation die Ursache eines schnellen Abenteuers während der Karnevalszeit.
Unzufriedenheit, kaum Nähe, Langeweile, Einöde und das Gefühl von Resignation lassen ein Abenteuer in der Anonymität des Karnevals zum Highlight werden.
Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihren Frust, die nichtgelösten Themen und vor allem über Ihre Bedürfnisse.
Erklären Sie Ihrem Partner, dass es für Sie wichtig ist, Nähe, auch emotionale Nähe, Zärtlichkeit, Erotik und Sexualität zu leben.

Natürlich gibt es Beziehungen wo nur noch gestritten wird und die unglücklich sind, wo es besser ist sich zu trennen.
Doch das ist kein Grund, ohne Gespräch ein Abenteuer in der Karnevalszeit zu beginnen um dadurch den Ausstieg aus der unglücklichen Beziehung zu realisieren.
Inne halten, mit dem Partner reden und beim Angebot des Abenteuers nein sagen anstatt es anzunehmen, dass ist respektvoll.

Vielleicht ist die Beziehung gar nicht so sehr verfahren um ein Abenteuer zu wagen.
Vielleicht können neue Ideen, neue Impulse, der alten Beziehung mit dem “alten“ Partner neuen Schwung geben.
Wieso sollte das nicht gelingen? Versuchen Sie es doch mal.

Lassen Sie das Feuer des Abenteuers wieder brennen – in Ihrer Beziehung.

Ich wünsche Ihnen eine “jecke“ Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Abenteuer und die 5. Jahreszeit Karneval

Gelassenheit und wie wir diese trainieren können.

Gelassenheit, die Ruhe zu bewahren, ruhig und besonnen bleiben – was für großartige Attribute.

Leben Sie täglich in Gelassenheit und finden Sie zu Ihrer inneren Ruhe?

Friedlichkeit, Güte, Demut, Sanftmut, Esprit, Freundlichkeit, Anspruchslosigkeit, Optimismus sowie Feingefühl, das sind die Formeln, die Menschen, die Gelassenheit und innere Ruhe leben, auszeichnen.
Diese Haltung kommt nicht von alleine, sondern, diese Menschen haben durch langes Training und mit viel üben Gelassenheit trainiert.
Denn Gelassenheit und innere Ruhe sind weder angeborene Eigenschaften noch werden sie gentechnisch vererbt.
Menschen, die gelassen und ruhig sind haben sich diese Eigenschaften durch langes Training und täglichem Üben erworben.

Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Menschen, die gelassener sind, weniger sinnieren, glückseliger mit sich und ihrem Leben sowie zufriedener sind.
Dadurch sind diese Menschen gewappnet, wenn das Leben ihnen mal wieder eine Challenge vor die Füße wirft.
Durch innere Ruhe und Gelassenheit ist es möglich, mit klarem Verstand eine Lösungsstrategie zu entwickeln und nicht emotionsbeladen zu agieren.

Das ist auch der Grund, weshalb Menschen mit Gelassenheit erfolgreicher sind, Krisen und Probleme mit viel Abstand angehen können und Ruhe bewahren.
Menschen die wenig Gelassenheit ausstrahlen, wirken meist konfus, benehmen sich als ob sie auf glühenden Kohlen sitzen würden und vermitteln nicht das Bild eines autarken Entscheiders.

Und so trainieren Sie sich mehr Gelassenheit an:

Der erste Schritt zu mehr Gelassenheit ist die Akzeptanz der Ist-Situation.
Gefolgt von der bewussten Entscheidung gelassen zu sein.

Stellen Sie sich die Frage:

  • Was ist passiert?
  • Lohnt es sich, wenn ich mich jetzt aufrege?
  • Was benötige ich um mich nicht aufzuregen?
  • Welche Möglichkeit zu handeln habe ich?
  • Wer kann mich bei der Lösungsfindung unterstützen?

Wenn das nicht hilft, dann könnten Sie die nachfolgende Übung anwenden:

Lachen oder grinsen Sie.
Lachen ist eine angeborene Fähigkeit.

Kleinkinder lachen täglich bis zu 500-mal.
Durch unsere Erziehung und die gesellschaftliche Zwänge vermindert sich unser Lachen mit zunehmendem Alter.

Eine Minute lang lachen oder grinsen hilft der Gesundheit genauso, wie 10 Minuten joggen, 30 Minuten Entspannungsübungen oder eine Tafel Schokolade zu essen.

Wissenschaftler wissen, das Lachen die Lungenfunktion bereichert, das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr aktiviert und Stresshormone abbaut.

Der Mensch beschäftigt für das Lachen 80 Muskeln am ganzen Körper und für das Grinsen 17 Muskelpartien im Gesicht.
Ob Sie nun grinsen oder lachen, die Wirkung ist dieselbe.
Lachen entmutigt Ihre Wut.

Wissenschaftler haben das Lachen (griechisch = gelos) untersucht und dabei herausgefunden:
Lachen stärkt die Resistenz, baut Stress ab, fördert im Limbischen System die Produktion von Serotonin und senkt den Blutdruck.
Zusätzlich wurde herausgefunden, dass Lachen erfolgreicher macht und Mitarbeiter motiviert.
Durch die Motivation werden diese produktiver, kreativer und das Betriebsklima verbessert sich positiv.

Versuchen Sie es doch selbst einmal.

Wie schon Helmut Glaßl sagte:
Die Gelassenheit ist ein nebenwirkungsfreies Antibiotikum gegen Alltagsstress.

Ich wünsche Ihnen eine gelassene Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Gelassenheit und wie wir diese trainieren können.

Valentinstag, der Tag der Liebenden.

Valentinstag, am 14. Februar ist es wieder so weit.
Das Fest der Liebe wird gefeiert, der Valentinstag.

Für die Einen Kommerz – für die Anderen, der Tag, um ihrer Liebe abermals Ausdruck zu verleihen.

Aber was genau steckt hinter dem Valentinstag?

Der Brauch des Valentinstag ist nicht eindeutig überliefert.
Dazu eine Geschichte die vielleicht auch Ihnen gefällt.
Wir sind im dritten Jahrhundert nach Christus – im heutigen Italien.

Zur damaligen Zeit war es streng untersagt Paare zu trauen deren Männer in den Krieg ziehen mussten.
Kaiser Claudius II., so die Erzählung, wollte, dass die Männer unverheiratet in den Kampf ziehen.
Der Bischof Valentin allerdings traute heimlich, genau diese Liebes-Paare, gegen den Willen des Kaisers.
Nach der Eheschließung beschenkte der Bischof die frisch Verheirateten mit Blumen die gesegnet waren.

Diese Lebensgemeinschaften standen dadurch unter einem guten Stern – so die Überlieferung.
Bischof Valentin starb am 14. Februar 268 den Märtyrertod veranlasst durch den Kaiser.

Nach ca. 100 Jahren, wurde Bischof Valentin heilig gesprochen und weitere 100 Jahre später erklärte Papst Gelasius den 14. Februar zum „Valentinstag“.

Heute schenken sich die Liebenden Süßigkeiten, Blumenarrangements oder ausgefallene kleine und nicht selten auch große Geschenke.

Ihrem Partner zu sagen „Ich liebe Dich“ geht auch anders:

Träumen Sie mit Ihrem Partner zusammen, definieren Sie Ihre Wünsche, finden Sie gemeinsame Ziele und skizzieren Sie Ihre Pläne für ein Jahr voller Liebe.
Ergreifen Sie die Möglichkeiten an den Haaren und sprechen Sie miteinander.

Wissenschaftlich, wurde von Beziehungsforschern herausgefunden, dass gemeinsame Vorhaben und deren Erreichen zu den besten Beziehungsverstärkern zählen.
Und das tolle daran ist, dass Sie das Wundervolle mit dem Wertvollen verbinden können.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um über die Beziehung nachzudenken und dann entscheiden Sie, was Sie Ihrem Partner am Valentinstag schenken möchten.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf:

  • schreiben Sie an den Badezimmer-Spiegel in großen Lettern „ICH LIEBE DICH“
  • bemalen Sie ein großes Blatt Papier mit Liebessprüchen
  • basteln sie eine Girlande aus einzelnen Buchstaben, die das Wort „LIEBE“ ergeben
  • gestalten Sie aus Ansichtskarten ein Liebesrätsel
  • schreiben Sie einen Liebesbrief (von Hand) und schicken ihn mit der Post ab

Ob nun Candle-Light Dinner, Entspannungs-Tag, selbstgemachte Pralinen, Blumen für Verliebte oder andere zauberhafte Inspirationen.
Der Valentinstag dient dazu, der Liebe Ausdruck zu verleihen.
Denn Liebe braucht Pflege.

Leben sie Ihre Liebe und genießen sie Ihre Zweisamkeit.

Fragen Sie sich ab und zu:

Was möchte ich heute für meinen Partner gutes tun?

Schenken Sie sich auch außerhalb des Valentins-Tag Zeit für Zweisamkeit.

Denken Sie daran, dass Jahr 365 Tage hat um die Liebe zu zelebrieren und benötigt dafür nicht einen bestimmten Tag.

Valentinstag können Sie jeden Tag haben. Sich darum bemühen, das liegt bei Ihnen.

Ich wünsche Ihnen eine liebenswerte Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.

Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Valentinstag, der Tag der Liebenden.

Das ganze Leben – Geschichten.

Geschichten sind seit Menschengedenken ein wichtiges Instrument und dienten früher und  noch heute der Überlieferung von Lebensgeschichten in die nächste Generation.
Kinder lieben Geschichten, Erwachsene lieben Geschichten ebenfalls.

Früher waren es die Troubadoure, Minnesänger oder Barden die im Mittelalter Lieder, Verse sowie Geschichten unter die Menschen brachten.
Alle lauschten den Erzählungen, verbanden damit wohltuende Stunden und bekamen so Einblicke in die Geschehnisse der Welt.

Geschichten sind im Coaching ein sehr wertvolles und oft auch nützliches Werkzeug.
Sie verändern den Blickwinkel, zeigen neue Wege auf und liefern kreative Impulse.

Der argentinische Gestalttherapeut, Psychiater und Autor Jorge Bucaysagt:
„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen, Erwachsenen erzählt man Geschichten zum Aufwachen.“

Geschichten und Märchen lösen festgefahrene Muster und neue Ideen stellen sich ein.
Probleme werden gemildert und die Perspektive ändert sich.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass Märchen zum Teil zurückgehen bis in die Bronzezeit.
Die Niederschriften erfolgten zum größten Teil erst im 17. und 18 Jahrhundert.
So ist zum Beispiel das Märchen Rumpelstilzchen ca. 4.000 Jahre alt.

Mit den Geschichten und Märchen aus unseren Kindertagen verbinden wir unsere Heros.
Jeder von uns kennt sie, die Helden wie, Porter Ricks, Pipi Langstrumpf, Supermann, Flipper oder Wickie.
Wir rauften, bebten und weinten mit ihnen.

Jede dieser Erzählungen blieb in unseren Köpfen hängen, mehr als jede Tatsache.

So ist das auch mit den Geschichten und Storys, die wir hören, wenn wir älter sind.

Aus neurobiologischer Sicht sind Geschichten eine wundervolle Methode um Bilder und Fakten in eine Balance zu bringen.
Wir denken eben viel lieber in Bildern.
Da jeder Lernprozess von Emotionen begleitet wird, sind Geschichten ideale Methoden um Bilder zu produzieren und im Gehirn die emotionalen Bereiche anzusteuern.
Je mehr Geschichten unter die Haut gehen, desto mehr Botenstoffe werden im Gehirn ausgeschüttet.
Diese wiederum ermöglichen neue Verbindungen.

Aristoteles schrieb in seiner “Poetik“, dass die wichtigsten Elemente einer Geschichte aus dem Anfang, der Mitte und einem Ende bestehen, sowie ein Hauptdarsteller und weitere Akteure beinhaltet.

Anhand eines Beispiels können Sie selbst erleben was eine Story im Gehirn auslöst:

Der Indianer und der Wolf.

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer.
Es war schon dunkel und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel flackerten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens:
„Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?
Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.
Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.
Der andere dagegen ist herzlich, sanftmütig und einfühlsam.“
„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“ fragte der Junge.
Da antwortete der Alte:
„Der Wolf, den ich füttere.“

Ich wünsche Ihnen eine märchenhafte Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Das ganze Leben – Geschichten.

Vom Mut und mutig sein.

Kennen Sie das Gefühl Mut zu haben oder mutig zu sein?
Wann gab es in Ihrem Leben eine Situationen in der Sie Tapferkeit brauchten oder in der Sie mutig sein mussten?

Mut, was ist das?

Meist verbinden wir mit Mut die Helden aus den Filmen unserer Kindertage.
Da waren Sie, die Teufelskerle, denen nichts zu schwer, kein Abenteuer zu gefährlich war.
Ob Porter Ricks aus Flipper, Asterix und Obelix, Perry Rhodan, Wickie oder Pipi Langstrumpf. Sie alle haben uns gezeigt, was es bedeutet Courage zu haben.

Mut ist

  • selbstbewusst zu sein.
  • zu sich zu stehen
  • die Gefahren im Blick zu haben und sich zu trauen.

Die Herkunft des Wortes Mut stammt aus dem Indogermanischen -“mo“ = sich mühen-, einen starken Willen haben, nach etwas streben.
Im altdeutschen “muot“ = Seele, Sinn, Geist, Kraft des Denkens.

Mut, auch Courage genannt, sagt aus, dass wir kühn mit Ungewissheiten umgehen, uns trauen auch schwierige Situationen mit kühlem Kopf zu überstehen.

Jedoch glauben Sie bitte nicht, dass es mutig ist mit hoher Geschwindigkeit nachts über Highways zu rasen, oder über ein Gerüst freihändig zu klettern.
Das ist russisches Roulett und ein Zeichen eines nicht erwachsenen Verhaltens.

Mut bedeutet nicht, dass wir angstfrei leben sollen.
Angst ist eine angeborene Grundemotion und hindert uns daran, unüberlegt in Gefahren-Situationen zu gehen.
Angst ist hilfreich, sie dient als Warninstrument, jedoch nur solange sie uns nicht kontrolliert.

Mut bedeutet

  • sich zu vertrauen
  • einen eigenen Standpunkt haben
  • die Risiken einschätzen zu können
  • den Impulsen zu folgen und nicht der Angst
  • sehr wohl die eigenen Ängste zu kennen

Mut ist bei jedem Menschen individuell.
Das bedeutet nicht, dass der eine mutiger ist als der andere, sondern jeder definiert seinen eigenen Mut.
Deshalb ist es wichtig, sich niemals vorgeben zu lassen, was Mut ist, sondern seinen eigenen Schneid zu haben und auch dazu zu stehen.

Mut, wie entsteht er und was können Sie tun?

Mut entsteht nicht von heute auf morgen, sondern braucht, wie vieles im Leben, Zeit.
Aus diesem Grund ist es wichtig, kleine Ziele zu definieren und diese dann Step by Step zu verstärken.
Nach Möglichkeit mit täglichen kleinen Übungseinheiten.

Dazu ein paar Beispiele.

Fällt es Ihnen schwer in Diskussionen Ihren Standpunkt zu vertreten?
Nehmen Sie sich vor bei der nächsten Gelegenheit Ihren Standpunkt klar zu äußern.
Am Besten können Sie das zu Hause vor dem Spiegel üben.

Fällt es Ihnen schwer “Nein zu sagen“?
Fangen Sie bei kleinen Dingen an “Nein zu sagen“.
Lassen Sie sich nicht die Sinne verwirren, bleiben Sie standhaft bei Ihrem “Nein“.

Schon nach den ersten Erfolgen, werden Sie bemerken, dass es sich gut anfühlt, zu sich zu stehen und mutig zu sein.

Machen Sie sich bewusst, dass jede Veränderung Übung benötigt und jeder Tag ein neuer Tag ist an dem Sie üben können.
Je mehr Sie üben, desto mehr werden Sie beobachten, dass Ihnen Situationen leichter fallen und das es sich lohnt mutig zu sein.

Mut macht Mut und das tut gut.

Ich wünsche Ihnen eine mutige Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Vom Mut und mutig sein.

Lernen Sie “Nein“ zu sagen.

Können Sie “Nein“ sagen?

Vielen Menschen fällt es schwer “Nein“ zu sagen.

Was sind die Gründe dafür?

Menschen, die schlecht “Nein“ sagen können, haben gelernt, selbst wenn der Arbeitstisch überquillt, trotzdem Arbeitsaufträge anzunehmen.
Sie fühlen sich verantwortlich dafür, dass alle Arbeiten (auch im Privatleben) sofort zu erledigen sind und ein “Nein“ nicht ok ist.
Und so wie sie sich für die Arbeiten verantwortlich fühlen, so übernehmen Sie auch Verantwortung für die Gefühlswelten der Anderen.
Wenn ich jetzt “Nein“ sage, dann ist mein Gegenüber von mir enttäuscht…..etc.

Diese oder ähnliche Gedanken gehen durch den Kopf der Menschen, die nicht gelernt haben “Nein“ zu sagen.

Menschen, die nicht “Nein“ sagen können

  • mutmaßen
 häufig, was sich der Andere wünscht
  • stellen ihre Bedürfnisse hinten an und
    richten sich danach,
was andere von ihnen erwarten
  • fühlen sich dafür verantwortlich, dass es Anderen gut geht
  • versuchen alle zufriedenzustellen
  • sprechen nicht klar über ihre
 eigenen Wünsche und Bedürfnisse

Was können Sie tun um “Nein“ zu sagen?

  1. Schrauben Sie Ihre überhöhten Erwartungen zurück

Überhöhte – berufliche und private – Erwartungen halten vielfach der Realität nicht stand und werden von der Wirklichkeit „eingeholt“. Wenn die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu groß ist, kommt es zu Stress. Werden die Erwartungen und Wünsche auf ein realistisches Maß zurückgeschraubt, entlastet dies alle Beteiligten und schafft individuelle Freiräume.

  1. Denken Sie, bei all der Arbeit, die Sie tun, auch an sich

sonst kann das ernsthafte Konsequenzen für das Privatleben haben.
Mit der Zeit verkümmert dann Ihre Beziehung, Streit und Angriff sind das Resultat und zusätzlich, nagt das auch noch an Ihrer Kraft und Freude.
Dem Tempo und dem Druck – Hauptfaktoren für den Stress können wir uns an manchen Tagen kaum entziehen.
Dennoch sollten Sie Ihr persönliches Tempo auf ein realistisches Ziel hin überprüfen und regulieren.
Schrauben Sie Ihr Überengagement so herunter, dass Sie ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Entspannung empfinden.

  1. Führen Sie ein gesundes „bewegtes“ Leben

Damit sich Ihre Kraftreserven auffüllen, braucht der Organismus neben genügend Schlaf und „gesunder Nahrung“ auch ausreichend körperliche Betätigung. Vermeiden Sie alle riskanten Sportarten, außer, diese machen Ihnen Spaß. Versuchen Sie stattdessen sich regelmäßig körperlich zu betätigen.
Das kann, neben Yoga, Pilates und Meditation, auch der tägliche Spaziergang, die Gartenarbeit und das Schwimmen sein.
Auch Radfahren tut dem Körper gut und macht den Kopf und die Psyche frei.

  1. Setzen Sie sich und anderen Grenzen

Das bedeutet, “Nein“ zu sagen– zu sich und anderen.
Fällt es Ihnen schwer, sich und anderen Grenzen zu setzen? Machen Sie sich bitte bewusst, wer sich und anderen keine Grenze setzt, dem wird irgendwann die Puste ausgehen.
Nicht jede Arbeit muss sofort und auch die meisten Wünsche müssen nicht umgehend erfüllt werden.
Sorgen Sie für sich, werden Sie „gesund egoistisch“. Das heißt, in weiser Voraussicht zu handeln, um die eigenen Ressourcen nicht zu verschleißen.

Machen Sie sich bewusst, wer “Ja“ sagen kann, kann auch “Nein“ sagen.
Ein
“Nein“ zu Anderen ist ein “Ja“ zu mir selbst.

Ich wünsche Ihnen eine wachsame Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Lernen Sie “Nein“ zu sagen.

Konflikte in der Beziehung und wie es anders geht.

Konflikte, einer der wesentlichsten Gründe, weshalb es in vielen Beziehungen zwischen den Paaren zu Streitgesprächen kommt.
Wer redet schon gerne über Konflikte!
Wichtige Gespräche kommen in einer Partnerschaft eher zu kurz.
Zumal viele Menschen nicht so gerne in eine Konflikt-Kommunikation gehen, sondern sich lieber davor drücken.

Manche haben den Eindruck, wenn Konflikte anstehen, dass sie bei ihrem Partner kein Gehör finden.
Wiederum Andere erzählen, dass sie gar nicht über ihre Konflikte reden, sondern diese runterschlucken und oft sogar verdrängen.

  • Das ist mir zu anstrengend, ständig diskutieren zu müssen.
  • Mein Partner ist mir bei Konflikten zu emotional, damit kann ich nicht umgehen.
  • Ich komme nicht zu Wort. Nie darf ich ausreden.

So klingen häufige Aussagen, die ich höre, wenn es um die Konflikt-Kommunikation zwischen den Paaren geht.

Konflikt- Kommunikation ist nicht einfach, doch sie ist einfach lernbar.

Besser ist, miteinander zu reden um die Konflikte und Knacknüsse aus der Welt zu schaffen.

Was ist Kommunikation?

Kommunikation ist der Austausch von Informationen.
D. h. es ist ein Geben und Nehmen und somit ein Transfer von Botschaften.

Im Lateinischen ist die Deutung von Kommunikation – communicare –
teilen, teilnehmen lassen, mitteilen, gemeinsam machen.

Das heißt:
Wessen Sprache ich spreche, dessen Wort ich verstehe.

Vor allem in der Konflikt-Kommunikation ist es wichtig, die gleiche Sprache zu sprechen.

Viele Paar streiten sich, keiner hört dem Anderen zu. Alle versuchen sich nur noch zu verteidigen, Botschaften werden nicht mehr wahrgenommen und gehen wegen dem Durcheinander-Gerede verloren.

Doch, wie entsteht ein Konflikt?

Ein Konflikt entsteht in einer Beziehung

  • sobald zwei Personen sich uneinig sind.
  • eine Lösung unmöglich ist.
  • die Wucht des Gespräches zunimmt und
  • die Tendenz zur Eskalation besteht.

Meist entsteht in Konflikten ein sogenannter Teufelskreis.

Beim Teufelskreis gibt es weder Anfang noch Ende.
Die Konflikt-Partner reagieren auf die Vorhaltungen und Vorwürfe des Anderen.
In einem Teufelskreis gibt es einen Verfolger und Einen der sich verfolgt fühlt. Während nun der Eine verzweifelt versucht der Konflikt-Kommunikation zu entfliehen und wegrennt, versucht der Andere mit zunehmendem Unverständnis den Anderen zu verfolgen. Das wiederum provoziert Beide und die Konflikt-Situation droht zu eskalieren.

Leben Paare diese Art von Konflikt-Kommunikation öfter, entsteht so ein Streitmuster. Jedes Muster, so auch unser Konflikt-Streitmuster, wird in unserem Gehirn abgespeichert. Und je mehr wir streiten, umso mehr automatisiert sich ihr Konflikt-Muster.

Denken sie bitte für einen Moment an die Zeit als sie Autofahren gelernt haben.
Wie war das damals mit Bremse und Kupplung und wie automatisiert ist für sie heute das Autofahren.

Ich nenne das die 8-spurige Daten-Autobahn in unserem Gehirn. Diese Daten-Autobahnen = Konflikt-Muster, werden, bei regelmäßiger Übung, in unserem Gehirn programmiert und sind jederzeit wieder abrufbar.

Um nun aus diesem unschönen Streit-Muster heraus zu gehen, ist es nötig durch eine gezielte Musterunterbrechung ein neues positives Konflikt- und Kommunikations-Muster anzulegen.

Das ist anfänglich ein Feldweg, der zudem anstrengend zu gehen ist(denn das alte Muster ist ja gut trainiert), doch wird dieser mit jeder Trainingseinheit breit und breiter.
Damit das neue Muster zum Erfolg führt üben sie das neue Kommunikations-Muster in Ihrem Beziehungs-Alltag.
Dafür brauchen sie ein wenig Geduld.

Machen Sie sich bewusst, jedes Paar sowie jede Persönlichkeit hat sein ganz individuelles Muster.
Diese Muster bewusst zu machen, schafft Raum für so viel Veränderung.
Manchmal ist es ein schmerzhafter Prozess, das Gewohnte zu verlassen.

Doch mit ein wenig Mut und viel Geduld, wird aus einer unschönen Beziehung eine wundervolle vertrauensvolle Partnerschaft.

Ich wünsche Ihnen eine partnerschaftliche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching

Konflikte in der Beziehung und wie es anders geht.

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