Weshalb denn gleich die Flinte ins Korn werfen?

Heutzutage werfen viele Paare vorschnell die Flinte ins Korn.

Was bedeutet es, die Flinte ins Korn zu werfen:

aufgeben – davonlaufen – den Mut verlieren – nicht mehr an einen Erfolg glauben – kapitulieren – resignieren.

Wäre es nicht schön,

  • wieder positives in Ihrer Beziehung zu erleben
  • zuhören
  • gemeinsam glücklich sein
  • lachen
  • aufmerksam sein
  • gemeinsam Dinge tun
  • den Partner wertschätzen
  • sowie der Austausch von Zärtlichkeit

In vielen Partnerschaften werden diese Dinge, die zu Beginn der Beziehung selbstverständlich waren, Schritt für Schritt weniger.
Bis schlussendlich kaum noch Gemeinsamkeiten vorhanden sind.

Vielen Paaren fehlt die Hoffnung, dass sich in der bereits festgefahrenen Beziehung noch etwas ändert.
Die meisten drehen sich in ihrem Problem und finden keinen Ausweg.

Die schönen Tage liegen in der Vergangenheit.

Sie resignieren, geben auf – werfen die Flinte ins Korn.

„Wären nicht die Kinder, hätte ich längst die Flinte ins Korn geworfen.“
Dieser Satz stellt oft das letzte Bindeglied von Paaren dar.

Zeit als Paar zu verbringen endet entweder in der Stille, weil keiner mehr dem Anderen etwas zu sagen hat, oder im Streit, weil sich zu viel aufgestaut hat.
Erwartungen, wie die gemeinsame Zeit zu sein hat, erfüllen sich meist nicht.
So werden aus dem einstigen WIR, Schritt für Schritt zwei ICH.

Was macht es leicht die Flinte ins Korn zu werfen?

Wenn Sie jedoch Interesse daran haben, ihrer Partnerschaft noch eine Chance zu geben,  so stellen Sie sich bitte die folgenden Fragen:

  • Wann waren Sie das letzte Mal glücklich?
  • Wann haben Sie sich am meisten geliebt gefühlt?
  • Was brauchen Sie um sich geliebt zu fühlen?
  • Wie schaffen auch Sie es dauerhaft eine glückliche Beziehung zu führen
    und was brauchen Sie dafür?
  • Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam gelacht und Spaß gehabt?
  • Haben Sie Ihrem Partner schon gesagt, was Sie vermissen?
    Was Ihre Wünsche und Bedürfnisse sind?

Die Flinte ins Korn werfen können Sie zu jeder Zeit.

Der weitaus anstrengendere Weg ist, Ihrer Partnerschaft eine Chance zu geben.
Doch das ist fair.

Sie fragen sich wie das geht?

Ganz einfach.

Möglichkeit 1:
Flinte ins Korn werfen und wegrennen.
Das ist das Ende Ihrer Beziehung.

Möglichkeit 2:
Die Alternative.
Sie holen sich professionelle Unterstützung zur Übersetzung der partnerschaftlichen Themen.
Dadurch steigen Sie in einen respektvollen Dialog ein, verstehen Ihren Partner und erkennen mit Wertschätzung, Achtung und Respekt die schönen und charmanten Seiten Ihres Partners.

Das Resultat ist eine glückliche Beziehung, die erfüllt ist von Liebe, Vertrauen, Zuneigung, Wertschätzung, Achtung, Respekt und Intimität.

Ich wünsche Ihnen eine mutige Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Weshalb denn gleich die Flinte ins Korn werfen?

Leidenschaft – von der Lust auf mehr.

Große Freude, ausgeprägter Genuss, Passion für etwas zu haben, sich etwas erschaffen, dessen man sich mit Hingabe widmet, das ist Leidenschaft. 

Am Anfang einer Beziehung ist alles berauschend, geradezu bezaubernd. Die Lust und die Leidenschaft groß und das Verlangen nach dem Anderen riesengroß. 
Doch nach ein paar Jahren ist er da, der Alltag.

Leidenschaftliche Begegnungen finden nur noch dann und wann statt, die Lust aufeinander ist kaum noch spürbar und liebevolle Gespräche sind abhanden gekommen.

Stimmen diese Aussagen auch für ihre Beziehung?

  • Nehmen Sie sich keine Zeit für Zweisamkeit?
  • Gibt es kaum bis gar keine liebevollen Berührungen mehr?
  • Drehen sich Ihre Gespräche nur noch um den Stress mit den Kindern oder den Job?
  • Ist ihre Gemeinsamkeit, das abendliche Ritual in Jogginghose und Schlabber-T-shirt vor den Fernseher

In den meisten Beziehungen wächst mit den Jahren das Vertrauen, sie kommen sich immerhin näher, doch die Leidenschaft geht allmählich verloren.Sich für den anderen zu interessieren, Neuland zu betreten, wieder geheimnisvoll zu sein, ist das nicht eine wundervolle Vorstellung?

Das können sie auch.  
Und so geht es.

1. Gestalten sie ihre Zeit zu Zweit neu.

Qualilty-Time ist das Stichwort.
Qualitäts-Zeit statt Quantitäts-Zeit und das Ganze mit viel Spaß.

Gehen sie miteinander aus, testen sie neue Restaurants, gehen sie ins Varieté möglicherweise zum Tanzen oder verbringen sie leidenschaftliche Zeiten am Wasser. 
Vergessen sie dabei nicht den Picknick-Korb mit verschiedenen Köstlichkeiten mit zunehmen.

Entdecken sie ihren Partner neu.

2. Werden sie geheimnisvoll

Bitten sie ihren Partner das Bad nicht mehr zu betreten, wenn sie es benutzen.
Zeigen sie ihrem Partner nicht mehr, wie sie ihre Körperhygiene durchführen (Zehnägel schneiden, Nägel maniküren, Körper eincremen etc.)
Es gibt nichts langweiligeres, als vom Partner alles zu wissen.
Wenn Sie alles wissen – Zähne putzen, schminken, rasieren -, eben, die täglichen vielen kleinen Rituale, dann wird es langweilig. Es gibt nichts Neues mehr am Partner zu entdecken.
Keine Phantasie mehr, keine Neugier und somit auch keine Leidenschaft.

Je weniger sie wieder von sich zeigen, desto neugieriger wird ihr Gegenüber.

Bestehen sie auf die Einhaltung ihrer Privatsphäre um der Leidenschaft eine neue Chance zu geben.

3. Leidenschaft statt Fernsehritual

Haben sie auch das Fernsehgerät im Schlafzimmer?
Werfen sie den Apparat aus ihrem Schlafzimmer.
Denn fernzusehen im Schlafzimmer ist unerotisch und erstickt die Leidenschaft schon im Keim.
Vereinbaren sie, dass es ok ist, wenn das Fernsehgerät im Schlafzimmer steht so einer von ihnen Beiden krank im Bett liegt.

Stattdessen könnten sie sich zu einem romantischen Abend pro Woche verabreden.
Bedingung:
es wird wöchentlich gewechselt.
D. h.  jeder verwöhnt im Wechsel den anderen.

Da sie ihren Partner kennen, wissen sie ja, was er mag.

4. Reden sie über Leidenschaft

Viele Paare vermeiden das Reden über Leidenschaft, Sinnlichkeit oder sogar über Sexualität.

Teilen sie mit ihrem Partner ihre Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse.

Versuchen sie es doch einfach.
Denn wenn sie nicht damit anfangen, werden sie kein Ergebnis haben und kommen so auch nicht in den Redefluss.

Küssen sie ihre Leidenschaft aus dem Dornröschenschlaf und genießen Sie ihre Beziehung neu.

Ich wünsche Ihnen eine leidenschaftliche Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Leidenschaft – von der Lust auf mehr.

Wieso zerbricht eine Liebe?

Liebe, was ist das?
Die Liebe ist ein Gefühl.
Eine tiefe Bewunderung, eine große Wertschätzung, Vertrautheit, das Gefühl von Sicherheit welche der oder die Partner/-in ausstrahlt und mehr als die Empfindung, befreundet zu sein.

Erfahrungsgemäß beginnt die Liebe mit dem Verliebt sein.
Verliebt sein bedeutet, dass das Gehirn eine übermäßige Ausschüttung von Hormonen vornimmt, bei der unser Bewusstsein sprichwörtlich „ver-rückt“ spielt und die Wahrnehmung eingetrübt wird.
Diese Überflutung des Gehirns kann zu Fehlinformationen führen.
Wir übersehen gerne die Makel, Marotten und Ticks des Anderen und erleben ausschließlich positives, gleichwohl diese Nachrichten fehlerbehaftet oder gänzlich falsch sein können.

Schmetterlinge im Bauch, rosarote oder hellblaue Brille, ohne den Anderen nicht mehr sein können und die übergroßen Gefühle von Zuneigung.
Dieses Gefühl vom Verliebt sein kann zu Ende gehen oder, optimaler weise, übergehen in die Liebe.

Schon ein paar Jahre später kann sie zu Ende sein, dann wenn die Liebe nicht gepflegt wird.

Wir streben alle danach, Liebe zu erfahren und zu geben zu dürfen.
Möchten uns verbunden fühlen und haben den tiefen Wunsch, dass wir, so wie wir sind, ok sind.
Und nichts ist schwieriger wie das Thema, denn nicht umsonst trennen sich jährlich viele Paare.

Was sind die Gründe?

Nicht der Beziehungspartner ist verantwortlich für die Liebe, oder dafür, dass die Beziehung gelingt.
Nein, dass ist jeder selbst.
Jeder in einer Beziehung benötigt neben einem stabilen “WIR“ auch ein gesundes “ ICH“ und für das ist jeder selbst verantwortlich.
Doch in den Beziehungen, die missglücken, wird der Partner für den eigenen Mangel verantwortlich gemacht.
Für das ICH, die Liebe, das Glück und für die eigene Zufriedenheit.
Machen Sie sich bitte bewusst, dass Ihr Partner keine Bürgschaft für Ihre Defizite übernommen hat und diese auch nicht bearbeiten kann.

Diese Bürgschaft führt in einer Partnerschaft auf dem direkten Weg in die Kontrolle, von dort weiter in die Angst.
Angst nicht genug geliebt zu werden, Angst den Andern zu verlieren, Angst zu versagen bis hin zur Angst in der Freiheit beschnitten zu werden.
Ist die Saat von Verlust- und Ablehnungsängsten erst gelegt, dann wird kontrolliert um die Angst in den Griff zu bekommen.
Derjenige, der kontrolliert, erhofft sich über die Kontrolle das emotionale Durcheinander in den Griff zu bekommen.
Dabei schließt Kontrolle die Liebe aus und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.
Mutmaßungen, Unterstellungen und Annahmen sind an der Tagesordnung, Reaktionen und Verhaltensweisen werden analysiert.
Der Partner wird mehr und mehr kontrolliert, die Situationen spitzen sich zu.
Emotionales Sterben vs. Trennung –Befreiung vs. Leidenschaftslosigkeit.

Jetzt werden Bedingungen gestellt.
Wenn Du mich lieben würdest, dann……
Meine Liebe ist größer als Deine, denn…….
Du kannst mich ja gar nicht so lieben, denn dann würdest Du ja…….

Vorwürfe, Angriffe, Rückzug bis hin zum Stillstand in der Beziehung sind meist die Folgen.

Was können Sie tun?

Machen Sie Ihren Partner nicht zum Spielball Ihres emotionalen Defizits.

Stellen Sie sich die Fragen:

  • Was fehlt mir?
  • Was brauche ich?
  • Wer könnte mir helfen, mein emotionales Durcheinander aufzuräumen?
  • Weshalb mache ich mich abhängig von der Liebe meines Gegenübers?

Egal, wie Sie sich entscheiden, eines ist wichtig;

Worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit in der Beziehung richten, dahin wird die Energie fließen.
Ob Liebe oder Kampf, Sie entscheiden das.

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Wieso zerbricht eine Liebe?

Ich wünsche Ihnen eine beziehungsreiche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Von großen und kleinen Lügen

Sie alle kennen bestimmt das Sprichwort:
Lügen haben kurze Beine, rennen aber schneller als die Wahrheit.

Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht – Mark Twain.

Wer kennt sie nicht, die Sprüche über das Lügen.

Lüge ist nicht immer gleich Lüge.
Für eine Beziehung ist es wichtig, dass Paare ehrlich miteinander umgehen.

Und dennoch kennt jeder Situationen, in denen das Gefühl, jetzt die Wahrheit zu äußern, ungünstig ist.
Wir greifen zur Notlüge und hoffen dass die Wahrheit nicht so schnell ans Tageslicht kommt.

Handelt es sich dabei um eine Überraschung, bei der Sie Ihren Partner überraschen möchten, dann erfüllt ein Flunkern den Zweck, dem Gegenüber die Vorfreude auf das Ereignis nicht zu miesen.

Anders bei Lügen, die dazu dienen, den Partner zu hintergehen, um weiter zu täuschen oder zu betrügen.

Was ist der Grund für das Lügen?

Die meisten Lügen entstehen, weil der Verursacher denkt, dass er mit der Wahrheit den Partner verletzen würde.
Große Lügen werden dann benutzt, wenn die Gefahr besteht, dass eine Situation ans Tageslicht kommt die der Andere nicht duldet.
Gleichzeitig dienen Lügen zum Selbstschutz.

Schutz, um die Hose nicht herunter zu lassen.
Als Vermeidungstaktik, dass das was geschehen ist (Affäre, Betrug etc.), oder, was passieren wird (Auszug, Trennung), nicht diskutiert wird.

Ganz anders beim krankhaften Lügen – in der Fachsprache “Pseudologia phantastica“ genannt.
Dabei kann ein Grund sein, dass der Lügner versucht sein geringes Selbstvertrauen, durch Lügen aufzuwerten.
Ziel der Lügen ist Aufmerksamkeit, Zuwendung, Bestätigung oder Trost zu bekommen zum Zwecke des Ausgleichs von mangelndem Selbstbewusstsein oder Selbstliebe.
Die Geschichten, die diese Menschen erzählen sind meist frei erfunden, jedoch sehr kreativ. Auslöser können traumatische Erlebnisse in der Kindheit sein.
Dabei flohen die Betroffenen in schwierigen oder traumatischen Situationen in die Welt der Phantasie.

Ob nun Mann oder Frau, dabei gibt es keinen Unterschied, beide sind in derselben Weise betroffen.

Ein krankhaftes Lügen unterscheidet sich vom gelegentlichen Flunkereien dadurch das es keinen Anlass braucht sich Märchen auszudenken. 
Diese Art mit Konflikten umzugehen kann zur Persönlichkeitsstörung führen.

Was können Sie tun?

Ist das Vertrauen erst gebrochen, ist es sehr schmerzhaft, das verletzte Vertrauen zu heilen. Doch nicht nur das ist schwierig, es fällt auch schwer, das Vertrauen wieder so herzustellen, dass daraus ein uneingeschränktes Vertrauen wird.

Stellen Sie sich die Frage:

  • Kann ich mit einer weiteren Lüge umgehen?
  • Weshalb ist mein Partner nicht ehrlich zu mir?
  • Was brauche ich, um zukünftig wieder zu vertrauen?

Manchesmal ist ein Vertrauen so sehr zerstört, dass eine Beziehung nicht mehr reparabel ist.

Vertrauen in die Beziehung, sollte nicht zur psychischen Belastung werden.

Ich wünsche Ihnen eine vertrauensvolle Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Von großen und kleinen Lügen

Trennung – und was können Sie ändern.

Trennung ist ein sehr schmerzhafter Weg.
Meist ist ein Partner “ der Aktive“ und der andere “ der Verlassene“.

Da Trennung ein Wirrwarr von Emotionen hinterlässt, gepaart mit vielen Fallstricken und Einbahnstraßen, kann eine Trennungsphase viele Komplikationen mit sich bringen.

Um aus der Trennungssituation keine unendliche Geschichte zu machen, sollten Sie unter allen Umständen die nachfolgen Fehler vermeiden.

Vermeidungsstrategie Nr. 1

Durch die neuen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram und Co, ist es heute leicht, den Partner, der sich getrennt hat, zu verfolgen.
Digitales Stalking ist nicht das, was Ihnen jetzt nützt.

Es hilft Ihnen auch nicht bei Ihrem Trennungsprozess.
Befassen Sie sich mit sich, sehen Sie Ihre Trennung als eine Chance an, etwas in Ihrem Leben neu zu gestalten.

Stellen Sie sich die Fragen:

  • Womit beschäftige ich mich, wenn ich meinem Partner hinterherspioniere?
  • Was macht mich sicher, dass das, was ich sehe auch das ist, was ich denke?
  • Was, kann ich stattdessen tun, um mich mit mir zu befassen?

Vermeidungsstrategie Nr. 2

Lassen Sie es nicht zu, dass die Trennung Ihr schlimmster Albtraum wird und vermeiden Sie selbst zum Dämon zu werden.
Was nützt es Ihnen, wenn Sie die Maffia beauftragen, beim alten Partner Telefonterror betreiben oder sogar Straftaten begehen?
All diese Dinge bringen Ihnen Ihren Partner nicht zurück.
Sie machen die Situation nur noch schlimmer.
Verwenden Sie ihre Zeit mit sinnvolleren Dingen, die Sie und Ihr Leben bereichern.
Lassen Sie Ihren Partner los.

Vermeidungsstrategie Nr. 3

Viele Paare können, obgleich sie getrennt sind, körperlich nicht voneinander lassen.
Trotz Trennung wird weiterhin Sexualität gelebt.
Das ist ok, jedoch nicht ohne sich darüber bewusst zu werden, dass sie Beiden sich nicht getrennt haben, weil es in der Beziehung so “ bello“ war, sondern, sie gemeinsam nicht mehr glücklich waren.
Machen Sie sich bitte bewusst:
Auch wenn Sie jetzt sexuell alles geben, Ihr Partner hat sich von Ihnen getrennt.
Vermeiden Sie es mit Ihrem Partner weiter Intimität auszutauschen.

Was können Sie stattdessen tun?

Was sie als “ der oder die Verlassene“ jetzt benötigen, ist Zeit.
Zeit für sich, für Ihre Trauer und für den Schock.

Egal ob Sie Tonnen von Süßigkeiten in sich stopfen, oder mit Ihren Freunden Dauertelefonate führen, stundenlang alte Bilder von glücklichen Zeiten ansehen, oder Schnulzen im TV ansehen.
All das dürfen Sie tun.
Sie können sich auch nicht duschen, waschen, rasieren, tagelang im Bett liegen bleiben und im Selbstmitleid versinken.
Doch auch diese Prozesse haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
Lassen Sie sich Zeit mit der Verarbeitung Ihrer Trennung und fangen Sie nach der Trauerphase wieder an zu leben.
Ihr neues Leben zu leben.

Johan Wolfgang von Goethe schrieb:
In jeder Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn, man muss sich hüten, ihn nachdenklich ausbrüten und zu pflegen.

Ich wünsche Ihnen eine nachdenkliche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Trennung – und was können Sie ändern.

Trennung im Wandel.

Ein amerikanisches Forscherteam hat über viele Jahre Paare begleitet, um die häufigsten Ursachen für eine Trennung herauszufinden.

Ein Schlussstrich kann verschiedene Ursachen haben.
Jedoch führen die meisten Wege zum selben Motiv.
Das erstaunliche Ergebnis, es ist die Geringschätzung.

Doch ob eine Beziehung gelingt oder scheitert, dazu gehören Zwei.

So wie jede Münze zwei Seiten hat, so gibt es bei jeder Trennung auch zwei Verantwortliche.
Den Aktiven, der die Trennung aktiv anspricht, die treibende Kraft ist und auf der anderen Seite, den Verlassenen, den die Nachricht, dass der Partner sich trennen möchte, eiskalt erwischt und der damit keineswegs gerechnet hätte.

Der oder die Verlassene:

Schauen wir uns diese Beiden einmal genauer an.

Den trifft die Trennung wie aus heiterem Himmel. Schock, Ratlosigkeit, nicht fassen können und die Frage wie geht es jetzt weiter, reihen sich hintereinander. Der Gedanke jetzt getrennt zu leben, Single zu sein ist schmerzhaft und lähmt im handeln und tun. Panik und Perspektivlosigkeit gepaart mit Zukunftsängsten sind an der Tagesordnung. Was meist zurückbleibt ist die Frage nach dem “Warum“.
Die Frage “Warum“ dürfen Sie jedoch streichen, denn auf ein warum werden Sie alleine keine Antwort bekommen.

Der oder die Aktive:

Der Schlussmacher, von dem die Trennung ausgeht.
Er scheint meist sehr gefasst, hatte sich schon lange mit dem Trennungs-Gedanken befasst und wirkt äußerst gelöst.
Das ist jedoch ein Trugschluss, denn auch die Aktiven haben Trennungsschmerzen, auch wenn sie die Initiatoren sind.
Mit dem Pro und Contra (gehen oder bleiben) hat er/sie sich reichlich und lange beschäftigt, in schlaflosen Nächten über die Art der Trennung nachgedacht.

Was ist der Wandel bei den Trennungen?

“ In guten wie in schlechten Zeiten“, scheint heutzutage eine geringe Bedeutung zu haben. Schlussmachen ist jedoch nicht nur etwas für Verheiratete, sondern trifft auch die Unverheirateten.
Noch in den 50ern war die Trennungs-Rate 8:1.
Und heute wird fast jede zweite Ehe getrennt.
War es früher nicht so einfach sich zu trennen (finanzielle Abhängigkeit, Kriegs- und Nachkriegsgeneration, kein erlernter Beruf oder nicht gelernt für sich alleine zu leben), so ist die Tendenz sich zu trennen heute, um ein Vielfaches leichter.
Internetportale und Dating- Plattformen gehen genauso mit der Schnelllebigkeit wie es Beziehungen tun.
Die Flut von Angeboten ist verlockend und wegwerfen ein neuer Trend.
Zumal Trennungen heute salonfähig sind und auch das wie hat sich verändert.
Gab es früher nur die Möglichkeit sich “ face to face“ zu trennen, so gibt es heute E-mail-Nachrichten, SMS, Anrufe auf dem Anrufbeantworter oder die sozialen Netzwerke, über die Trennungen ausgesprochen werden.
Geht nicht, denken Sie?

Es geht noch besser!

Es gibt heute Trends wie das sogenannte “Gosting“ oder das “Conscious Uncoupling“.

“Gosting“, das ist, gehen ohne ein einziges Wort zu sagen, keine Nachricht zu schreiben oder einen Anruf auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.
Gespenstisch,als ob es den Menschen nicht gegeben hätte.
Keine Reaktion auf Nachrichten, SMS oder Emails.
Aus den Kontaktdaten im Handy – aus dem Sinn.

“Conscious Uncoupling“ = bewusste Entkupplung.
“Lass uns in Harmonie auseinandergehen“. 
Bei dieser Trennungsvariante wird das Wort Trennung bewusst vermieden.
Die Paare trennen sich achtsam, empfindsam sowie in beiderseitigem Einverständnis. Schlussmachen ohne Zorn, Wut oder Hass.

Doch egal wie emotional, explosiv, bewusst oder furchtbar eine Trennung ist, eines haben alle gemeinsam, es ist ein Lebenswandel.

Welche Fehler Sie vermeiden können, das lesen Sie in der nächsten Kolumne.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
Trennung im Wandel.

Ab in die Natur zum Wandern.

Wandern, genau so wie Bergsteigen, ist wissenschaftlich erwiesen gut für Körper, Geist und Seele.

Ob es nun ist, dass wir die Natur genießen, kräftig die frische Luft ein- und ausatmen oder in der Bergwelt eine Pause machen.
Wandern, so sagt die Wissenschaft ist gesund.

Nicht nur als Prävention, sondern auch als Begleittherapie, wird Wandern in vielen Rehabilitationskliniken angeboten.
Denn mehr und mehr nehmen Zivilisationskrankheiten, wie Stress, Burnout, zu hohe Blutzucker- oder Cholesterinwerte, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen zu.

Doch weshalb ist Wandern so gesund?

Ähnlich wie beim Tanzen oder Joggen sorgt Wandern für neue neuronale Verbindungen im Gehirn.
Das bedeutet, wir werden kreativer, finden schneller Lösungen und das Grübeln verringert sich ebenso.
Durch die vielen und neuen Eindrücke kommt unser Gehirn auf Trapp.
Wandern hat zusätzlich positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel und auf das Immunsystem.
Jeder Anstieg beim Marschieren ist eine zusätzliche Übungseinheit für das Herz-Kreislaufsystem.
Die Muskulatur und unser Stützgerüst werden gekräftigt, das Herz und der Kreislauf gestärkt und die Atmung und der Stoffwechsel verbessert.
Die Risiken für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen nehmen um die Hälfte ab.

Neueste Untersuchungen sprechen sogar darüber, dass das Krebsrisiko durch Wandern gesenkt werden kann.
Sogar Erkrankungen wie AD(H)S und Demenz lassen sich dadurch lindern.
Durch die Erhöhung der Durchblutung im Gehirn wird gelichzeitig der Abbau von Nervengewebe verringert.
Parallel dazu, wird das kognitive Leistungsvermögen erhöht und die Produktion von neuen Erneuerungs-Gehirnzellen gesteigert.

Und der psychische Effekt ist auch nicht von der Hand zu weisen.

  • Gedankenkreisel nehmen ab
  • Ängste werden weniger
  • Stress nimmt ab
  • die Produktion von Serotonin und Dopamin wird gesteigert
  • Grübeln lässt sich in kreative Lösungen verändern

Trübe Gedanken, ja sogar schwermütige Verstimmungen lassen sich vertreiben.
Denn durch das Wandern beanspruchen wir einen sehr großen Teil unseres Gehirns.
Somit haben wir keine Zeit den trüben Gedanken nachzugehen und zudem ist unser Kopf mit den Eindrücken der Natur beschäftigt.

Und der schöne Nebeneffekt, Wandern verbraucht auch noch viele Kalorien.
Und noch mehr passiert.
Die Landschaft beruhigt unseren Geist.

Es gibt auch Nebenwirkungen beim Wandern.

Dann wenn Sie die Wandertouren übertreiben, nicht genügend trinken und essen, das Schuhwerk ungenügend ist oder die ganze Zeit geredet wird, dann wird Wandern zum Risiko.
Sorgen Sie dafür, dass Sie die ersten Wandertouren nicht übertreiben, gönnen Sie sich regelmäßige Pausen, trinken genügend und essen energiereiche Nahrung.
Kaufen Sie sich gute Wanderbekleidung und lassen Sie sich von erfahrenen Fachkräften beraten.
Und vor allem, gehen Sie ruhig, achtsam und gelassen durch die Natur.
Dazu gehört auch, ab und an zu schweigen und die Ruhe zu genießen.
Bleiben Sie regelmäßig stehen und genießen die Stille, die Sie in der Natur noch erfahren können.

Was hindert Sie also Ihr Bündel zu schnüren, die Stiefel anzuziehen und eine Geniesertour zu machen?

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching
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Wut im Bauch

Wut ist für viele Menschen die Reaktion auf eine Situation, mit der sie nicht einverstanden sind.
Wutausbrüche sind unterschiedlich und je nach dem wer wütend ist, z. Bsp. kleine Kinder, die sich wütend auf den Boden werden, weil sie etwas nicht bekommen haben, werden sie sogar toleriert.

Wie entsteht Wut?

Wenn wir uns über etwas ärgern und die Wut in uns aufsteigt, dann hat unser Gehirn ganze Arbeit geleistet.
Denn dort, genauer, in der Amygdala (dem Mandelkern) beginnt sie.
Zusammen mit dem limbischen System und der Hirnrinde wird das Gefühl „Wut“ konstruiert.
Die körperlichen Auswirkungen können sein:

  • schnelle Atmung
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Kloß im Hals
  • ansteigen des Blutdrucks

Wir ärgern uns und dieses Gefühl flutet das Gehirn in den ersten Sekunden wie ein Tsunami.
Sachliche Reaktion ausgeschlossen.

Ob die Schwiegermutter ungerecht zu Ihnen ist, der Vorgesetzte Sie für etwas verantwortlich macht was Sie  nicht verursacht haben oder Ihr Partner Sie beschuldigt, das Sie etwas hinter seinem Rücken tun, all das können Auslöser sein für das Aufsteigen der Wut.
In Sekundenschnelle überschwemmt das Gefühl das Gehirn und kann sogar lähmend wirken.

Was können Sie tun?

Akzeptieren Sie, dass Wut ein Gefühl ist, welches zu Ihnen gehört.
In den ersten Sekunden sind wir nicht in der Lage sachlich zu reagieren.

Anerkennen Sie, dass es keine Lösung ist, jetzt ein Glas gegen die Wand zu schmeißen, oder mit der Faust gegen die Wand zu hauen.

  • Gehen Sie an die frische Luft.

Wer sich an der frischen Luft bewegt hat die Möglichkeit den Ärger raus zu lassen. Zusätzlich wird durch die Bewegung das Gehirn aktiviert und liefert neue kreative Impulse.

  • Schreiben Sie sich auf, worauf Sie wütend sind.

Weshalb sind Sie wütend und was hat die Wut ausgelöst.
Schreiben klärt die Gefühle und sorgt dafür, dass wir wieder klar werden.

  • Schlafen Sie eine Nacht darüber.

Meist hilft diese Möglichkeit um am nächsten Tag sachlich über das Ereignis zu sprechen.

  • Legen Sie Ihr Handy und Ihren Laptop zur Seite.

Die meisten Menschen benutzen in Wutphasen diese Kommunikationswerkzeuge.
Machen Sei sich bewusst, alles was gesprochen und geschrieben ist, ist nicht mehr reparabel und hinterlässt verbrannte Erde.

  • Wahren Sie Ihr Gesicht.

Demontieren Sie Ihr Gegenüber nicht.
Wenn Sie nicht davon ausgehen können, dass Ihnen das gelingt, dann warten Sie bis die Wut vorüber ist.

  • Perspektivwechsel

Versuchen Sie sich in Ihr Gegenüber zu versetzten.
Vielleicht können Sie die Gründe des Anderen verstehen.

Wissenschaftliche Untersuchungen, in einer Langzeitstudie bei Herzinfarktpatienten, am Institut für klinische Psychologie Pisa haben festgestellt dass Emotionen wie Wut, Ärger, Hass und Feindseligkeit schädlich für das Herz sind.

Drehen Sie die Wut um und nutzen Sie diese als Antreiber und kreativen Ratgeber.
Meist erhalten Sie so einen Impuls, auf den Sie vorher nicht gekommen wären.

Sie selbst haben es in der Hand, ob Sie die Wut nützen oder die Wut Sie benutzt.

Ich wünsche Ihnen eine wutfreie Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung
Wut im Bauch

Optimismus und wie wir ihn trainieren können.

Sind Sie ein Optimist oder eher ein Pessimist?
Ist Ihr Glas halb voll oder halb leer?

Ein optimistischer Mensch wird nicht als Optimist geboren, ebenso wenig wie der Pessimist.
Optimisten unterscheiden sich von Pessimisten durch ihre erlernte innere positive Einstellung zum Leben.
Für sie ist das Glas halb voll.
Optimisten haben in ihren Entwicklungs-Phasen, durch ihre Bezugspersonen und durch die Art ihres Erlebten gelernt, die Welt mit positiven Augen zu betrachten.
In den meisten Situationen haben sie sich die Fähigkeit geschaffen, positiv zu denken.

Diese positive Haltung zum Leben ist größten Teils über viele Jahre abgespeichert und kann jederzeit abgerufen werden.
Pessimisten haben diese Eigenschaften eher nicht.

Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Optimisten:

  • gesünder und leistungsfähiger sind
  • an eine positive Zukunft glauben und
  • länger leben

Doch ein Pessimist muss nicht zwingend ein Pessimist bleiben, denn Optimismus ist erlernbar.

Wie geht das?

Lenken sie ihren Blick

auf ihre Stärken:

Optimisten haben gelernt ihre Stärken zu definieren, versuchen sie es doch auch einmal.

  • Was lieben sie am meisten an sich?
  • Welche Fähigkeiten haben sie?
  • Was können sie besonders gut 

stellen sie sich den Herausforderungen des Lebens:

  • sagen sie nicht, das schaffe ich nicht, sondern,
  • ich schaffe das, oder,
  • ich finde eine Lösung

Wenn sie sich ausschließlich mit dem Problem beschäftigen, werden sie keine Lösung finden.
Also, raus aus der Opfer-Rolle und rein in die Lösung.

Ziehen sie am Ende eines jeden Tages ein positives Tages-Fazit:

  • was habe ich heute mit Leichtigkeit gemeistert
  • was waren heute meine Highlights
  • was ist mir heute besonders gut gelungen

Vermeiden sie negative Gedanken

  • Sagen sie sich, für jeden negativen Gedanken vereinbare ich mit mir zwei positive Gedanken hinterher zu schicken.

Sollten sie auf Pessimisten treffen, dann versuchen sie den Kontakt so kurz wie möglich zu halten.
Denn anfänglich ist ihr negatives Gedankenmuster noch nicht unterbrochen und ein Kontakt mit einem Pessimisten würde ihnen nicht gut tun.

Machen sie sich bewusst, dass sich negative Prophezeiungen auch meist erfüllen.

Sie selbst haben die Stärke, ob es eine geistige Katastrophe oder eine positive Chance wird.

Ich wünsche Ihnen eine optimistische Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching.

Ein schlechtes Gewissen.

Ein schlechtes Gewissen haben viele Menschen.
Wissen Sie, weshalb Sie ein schlechtes Gewissen haben und woher das schlechte Gewissen kommt?

Die Ursachen für ein schlechtes Gewissen können mannigfaltig sein.

  • Oft haben wir ein schlechtes Gewissen gegenüber einem anderen Menschen,
  • uns selbst, weil wir zum wiederholten Mal etwas nicht vollbracht haben, oder
  • verursacht durch einen Dritten, entweder direkt oder indirekt als Stimme im Kopf

Als Kinder lernen wir, da hast Du etwas falsch gemacht und dafür sollst du dich jetzt schlecht fühlen.
Du bist nicht ok so wie du bist, ist die indirekte Äußerung und genau mit dieser Formulierung fühlen wir uns dann schlecht.
Als Kinder handeln wir nicht, um uns oder einem Anderen zu schaden, sondern haben es noch nicht gelernt Schaden von uns/anderen abzuwenden, oder Gefahren zu erkennen und ihnen auszuweichen.
Erklären Eltern diese Situationen, zeigen sie uns wie wir es ändern können, dann entsteht daraus eine Lernerfahrung.
Das schafft Bewusstsein und wir können Verantwortung übernehmen für unser Handeln und tun und tragen auch die Konsequenzen.
Und genau die ist von Nöten um kein schlechtes Gewissen zu haben.

Das schlechte Gewissen ist die Differenz zwischen unserem Handeln und unseren inneren Werten.
Stimmen die Handlungen mit den Werten überein, dann ist alles ok.

Oft sind es auch unsere inneren Stimmen, die uns sagen:
Abermals etwas nicht getan
wieder etwas nicht geschafft
noch einmal etwas gemacht, was nicht ok ist.

Eine innere Stimme, die uns sagt, dass wir wieder nicht ok sind,dass wir etwas nicht gedurft hätten, wir phlegmatisch sind oder zu laut.
Urteile, die eine innere Stimme zu uns spricht.

  • Du hast schon wieder nicht Deine Freundin angerufen
  • Die Wohnung sieht aus wie bei „Hempels unter dem Sofa“
  • Wolltest Du nicht abnehmen
  • Dein Vortrag ist nicht perfekt
  • Du hast schon wieder deinen Partner belogen

Kommen Ihnen diese Sätze bekannt vor?
Schluss damit.

Ihr schlechtes Gewissen wird dafür sorgen, dass es nie genug und nie gut ist.
Ihr Selbstwertgefühl ist eh schon im Keller wieso dann noch ihr innerer Kritiker?

Stellen Sie sich die Frage:

  • Weshalb pflege ich mein schlechtes Gewissen?
  • Ist mein schlechtes Gewissen berechtigt?
  • Hat das etwas mit meinem Leben zu tun?

Was hilft bei schlechtem Gewissen?

Wer oder was löst ihr schlechtes Gewissen aus?
Überprüfen Sie ob es Ihr innerer Kritiker oder eine Stimme im Kopf ist.
Ist etwas an Ihrer Handlung nicht ok und sollten Sie Verantwortung übernehmen für Ihr Handeln und Tun?

Kommt das schlechte Gewissen von außen? (Chef, Kollege, Partner….)
Gehen Sie in die Kommunikation mit demjenigen und klären Sie den Sachverhalt am Besten sofort.

Lagern Sie Ihr schlechtes Gewissen aus. Schon mal versucht?
Das geht ganz einfach.
Verschieben Sie es auf den nächsten Tag. (Ich nehme mir dafür “heute“ keine Zeit)
Ist es morgen weg, dann war es auch nicht wichtig.

Der Perfektionismus ist der Kumpan des schlechten Gewissens, schmeißen Sie ihn raus.

Ich wünsche Ihnen eine wohlgelaunte Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung
Ein schlechtes Gewissen

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