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“Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling“, das sang schon in den 1960-ern Peggy March.

Was ist dran am Liebeskummer und wenn es Ihn gibt, was bedeutet er?

Eine Beziehung geht zu Ende und parallel damit setzt der Liebeskummer ein
Trauer, Verzweiflung und Wut machen sich breit und die andere Seite der Medaille zeigt ihr wahres Gesicht.
Für viele Menschen eine schwierige Zeit, die Trennungs-Zeit und der damit verbundene Liebeskummer.

Zuerst kommt die Phase sich wieder an das Alleinsein zu gewöhnen, überdies die Trauerphase um die verlorene Beziehung, den schmerzenden Liebes- und Herzschmerz auszuhalten und zusätzlich die Zweifel, nicht alles versucht zu haben um eine Trennung zu verhindern.

Liebeskummer, welche Phasen durchlaufen Sie?

Liebeskummer verläuft in mehreren Phasen.

1. Phase – das Nichtwahrhabenwollen
2. Phase – die Wut und Verzweiflung, die Emotionen steigen unkontrolliert auf
3. Phase – der erste Blick über den Tellerrand
4. Phase – Ihr neues Leben (das alte ist abgeschlossen)

Wissenswertes über den Liebeskummer

Im Gehirn wird bei existenziellen Veränderungen, wie bei Trennungsprozessen, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder dem Tod, dasselbe Areal im Gehirn angesteuert, wie bei körperlichem Schmerz.
Der ausgeschüttete Botenstoff wird von Forschern „Substanz “P““ genannt, daraus leitet sich das englische Wort “Pain“ = Schmerz ab.
Die Schmerzen die Menschen beim Liebeskummer spüren sind begründet und lassen sich sogar medizinisch belegen.
Wussten Sie das es das “Broken Heart Syndrom“ gibt?

Die schmerzhaftesten Phasen sind Phase 1 und Phase 2.
Suchen Sie sich vertrauensvolle Gesprächspartner, mit denen Sie über Ihren Liebeskummer sprechen können.

Menschen, die Sie in Ihrem Liebeskummer unterstützen, sollen verantwortungsbewusst mit Ihnen umgehen, ihr Herz aufmachen und für Sie da sein.
Meist bedarf es dafür nicht viele Worte, jedoch eine Menge Empathie, Wärme und Herzlichkeit und ab und zu eine liebevolle Umarmung.

Kalte Herzen sind in solchen Prozessen unerwünscht.

Was hilft beim Liebeskummer?

Tipp Nr. 1
Kaufen Sie sich ein Tagebuch.

Um Ihr Liebeskummer-Chaos im Kopf zu sortieren, sollten Sie sich ein Tagebuch zulegen.
Dem können Sie alle Gedanken, Sorgen und Nöte anvertrauen.
Lesen Sie das bereits geschrieben bitte nicht mehr, denn Ihr Gehirn hat sonst noch mehr zu tun, als gerade nötig.

Tipp Nr. 2

Reden Sie darüber

Erzählen Sie Ihren Freunden wie es Ihnen gerade geht, wie Sie sich fühlen und was Ihnen in dieser Situation helfen würde. Verbalisieren Sie, welche Bitten Sie an Ihre Freunde haben, damit Sie das Gefühl bekommen unterstützt zu werden.

Gestehen Sie sich Ihre Zeit zu und beschreiben bitte keine Deadline, bis wann es Ihnen wieder gut gehen muss.

Tipp Nr. 3
Keinerlei Kontakt

Den Kontakt abzubrechen, das ist für die meisten undenkbar und doch enorm wichtig.
Keine Telefonate, keine Verfolgung über die sozialen Medien, kein Treffen und vor allem raus, aus dem Nachrichten schreiben.
Das klingt radikal, ist jedoch das einzige probate Mittel um rasch in die Abnabelung zu kommen.

Was am Liebeskummer ist gut?

Ja, Liebeskummer hat etwas Gutes.
Er liefert uns das Potential zu Weiterentwicklung und manch einer ist dem Partner sogar dankbar dafür, dass er den Schritt der Trennung gewagt hat.

Denn meist beschäftigen wir uns erst dann mit uns, wenn der Schmerz groß ist.

Liebeskummer ist die Chance sich um die eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte zu kümmern.

Ich wünsche Ihnen eine innige Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.

Ihre
Sabine Lahme
Sabine Lahme

Beziehungs-Coach mit jahrelanger Erfahrung als geprüfte Psychologische Beraterin. Systemischer Coach für die Bereiche private Partnerschaft, berufliche und private Entwicklung, Unternehmens-Coach, Management-Coach,Fach- und Führungskräfte-Coach, sowie Expertin bei Ehekrisen, Paarkonflikte und Beziehungsproblemen.

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