Verlustangst nach der Corona-Krise ist für Paare, die viel Zeit in der Krise zusammen verbracht haben, das Thema welches sie gerade umtreibt.

Ob frisch verliebt, oder seit vielen Jahren ein Paar, die Corona-Krise war ein Brennglas, das genau auf die Themen gebrannt hat die anstanden.
Nun brennt das Glas auf die Verlustangst die Paare nach der Krise entwickeln können.

Die meisten Paare sind es zwischenzeitig gewohnt, dass sie 24/7 gemeinsam Zeit verbringen.

War es anfänglich noch eine Belastung für die Beziehung, sich täglich zu sehen, sprechen und keinen Abstand zu haben, haben sich die meisten Paare doch sehr schnell daran gewöhnt.
Arbeit war es für die meisten Pärchen, doch der Erfolg spricht für die Zeit.

Weniger Verlustangst – mehr Quality-Time.

Verlustangst nach der Krise?

Vereinzelt haben Paare in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass ihr Partner kaum bis gar keine Zeit für Sie hatte.
Möglicherweise hatten Sie das Gefühl nicht geliebt zu sein.
Vermutlich hatten Sie den Eindruck alleine gelassen zu sein.

All diese Gefühle und Erfahrungen können Grund genug sein, dem Menschen, den wir scheinbar so sehr lieben, zu misstrauen und Verlustängste zu entwickeln.

In der Pandemie war gemeinsame Zeit nicht das Thema.
Doch jetzt, wenn es die Normalität des Alltags wieder gibt, die Restaurants geöffnet sind, das Leben im Außen machbar und Freunde treffen erlaubt ist, wird es für Paare eine neue Herausforderung geben wieder einen Beziehungs-Alltag zu leben.

Akademiker warnten vor einer Zunahme von Ängsten, wie:

  • Was passiert, wenn sich der Alltag wieder normalisiert?
  • Werden wir noch gemeinsame Zeit finden?
  • Kann ich meinem Partner vertrauen, dass er sich nicht so schnell an den Alltag anpasst?
  • Werde ich weiterhin für Ihn/Sie wichtig sein?
  • Wird sich unsere Beziehung verändern?

Verlustangst, raus aus der Problematik – aber wie?

Versuchen Sie sich bewusst zu machen, dass Wandel Zeit benötigt, bis sie wieder in der Normalität angekommen sind.
Das haben wir alle sehr erfolgreich in der Corona-Krise gelernt, dass wir von Tag zu Tag in der Krise den Weg nach vorn gehen mussten.

Wir sind sehr belastbar, die Krise hat uns einiges abverlangt und im Großen und Ganzen haben wir alle zusammen die Pandemie gemeistert.

Die Hoffnung ist groß, dass sich über die Sommermonate das Leben normalisieren wird und wir aus der Pandemie herauskommen.
Das bedeutet nicht, dass wir wieder komplett sicher sind, doch die Zeichen stehen auf grün, dass sich der Alltag wieder normalisiert.

Was hilft gegen die Verlustangst nach der Pandemie?

Tipp Nr. 1.
Analysieren Sie die Gründe für ihre Verlustangst.

Nur dann ist der Grundstein gelegt, etwas zu verändern, um nicht mehr ängstlich zu sein.

Sprechen Sie mit ihrem Partner über die Dinge, die Sie bewegen.
Erzählen Sie von Ihren Ängsten, Nöten und von Ihren Sorgen.
Sprechen Sie darüber, was Sie in der Vergangenheit gekränkt oder irritiert hat.
Äußern Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse klar.

Finden Sie gemeinsam Wege, raus aus der Verlustangst –  rein in ein gesundes Vertrauen.

Tipp Nr. 2
Verändern Sie Ihre gemeinsame Zeit

Ständig zusammen die Zeit zu verbringen ist sicherlich eine wundervolle Vorstellung.
Und Paare brauchen Zeit um Nähe aufzubauen.
In der Corona-Pandemie war es auch nicht anders machbar, dass Pare viel Zeit zu Zweit verbracht haben.
Das war in der Corona-Zeit gut so.

Doch Abstand voneinander ist genauso wichtig.
Denn ständige Nähe schafft kaum Raum für Intimität und Sexualität.

Veränderung braucht Zeit, Zeit um sich wieder voneinander zu entwöhnen und wieder mehr Nähe zu schaffen.
Das macht interessant und reizvoll.
Es ist wichtig in einer Beziehung den Reiz für das Gegenüber nicht zu verlieren.

Und wenn alle Stricke reißen, dann hilft es zu sprechen.

Sprechen Sie Ihre Verlustangst an und versuchen Sie gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ich wünsche Ihnen eine optimistische Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung, Mediation sowie Beziehungs-Coaching – Verlustangst – das neue Thema für Paare

Verlustangst – das neue Thema für Paare

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Sabine Lahme
Sabine Lahme

Sabine Lahme

Beziehungs-Coach mit jahrelanger Erfahrung als geprüfte Psychologische Beraterin. Systemischer Coach für die Bereiche private Partnerschaft, berufliche und private Entwicklung, Unternehmens-Coach, Management-Coach,Fach- und Führungskräfte-Coach, sowie Expertin bei Ehekrisen, Paarkonflikte und Beziehungsproblemen.

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