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Normalerweise schlendern wir in der Vorweihnachtszeit über den einen oder anderen Weihnachtsmarkt, genießen alleine, mit dem Partner, mit Freunden, oder der Familie den Duft von Zimt, Marzipan, gebrannten Nüssen oder der obligatorischen Bratwurst mit Senf oder Ketchup.

Letztlich ist es den meisten Menschen wichtig, die Vorweihnachtszeit mit viel Fröhlichkeit, Liebe sowie einer gehörigen Portion Besinnlichkeit zu erleben.

Ja, eigentlich wieder eine Vorweihnachtzeit mit Genüssen, fast wie früher.
Doch kaum normalisierte sich die Corona-Thematik, stand uns schon die nächste Gruselgeschichte ins Haus, Krieg in der Ukraine.
Als ob das nicht schon genügend Themen wären, folgte nun noch die Preiserhöhung von Lebensmitteln, Strom und Gas. Fast zeitgleich steigt die Inflationsrate auf zweistellige Höhe.
Zu allem Überfluss musste am 5. Dezember 2022 der Weihnachtsmarkt in der Düsseldorfer Altstadt aufgrund einer Anschlagswarnung gesperrt werden.
Die Menschen wurden gebeten die Innenstadt zu verlassen, vereinzelt mussten sogar Geschäfte schließen, aus großer Sorge um das Leben von vielen Menschen.
Was für ein vorweihnachtlicher Horror.
Von Fröhlichkeit und Besinnlichkeit keine Spur – vorbei die Advents-Stimmung von jetzt auf gleich?

Vorweihnachtszeit dieses Jahr einfach anders, vor allem stressfrei?

Üblicherweise sollen uns die Vorweihnachtszeit und die Advents-Wochenenden auf das Fest der Liebe einstimmen.
Bunte Lichter erhellen die Fenster, Zimt und Spekulatius-Duft liegt in der Luft, Kerzen brennen und Räuchermännchen beduften unsere Räume.
Tannengrün und die eisigen Tage läuten die Vorweihnachtszeit ein.
Das alles sollten wir in dieser Zeit genießen.

Und dann trifft es plötzlich ein, dass die Vorweihnachtszeit aus heiterem Himmel dieses Jahr ganz anders wird?

Die Geschenkeschlacht wird bedachter, weil viele Menschen sparen.
Der Weihnachtsbaum bleibt im Wald stehen und 20 Sorten Plätzchen zu backen ist aufgrund der hohen Rohstoffkosten ebenso unerschwinglich wie teure Weihnachtsgeschenke.

Es ist eine Zeit der ruhigen, gemütlichen und harmonischen Vorweihnacht, mit Freunden und Familienangehörigen, die ihre besinnliche Zeit in Ihrem Zuhause genießen und die Weihnachtstage in Frieden und Ruhe erleben möchten.
Gute Gespräche erreichen die Herzen, gemeinsame Spieleabende mit viel Lachen erfüllt die Zimmer und lässt die Augen erstrahlen.

Leider gibt es auch dieses Jahr wieder die Ausnahmen und viele Menschen rasen abgekämpft und gehetzt durch die Kaufhäuser, auf der Suche nach dem ultimativen Weihnachts-Geschenk, nicht selten noch mit schreienden und genauso überforderten Kindern an der Hand.

„Last Christmas“ bis hin zu „Ihr Kinderlein kommet“, klingt es aus allen Ecken.

Doch von Fröhlichkeit, Frohsinn und entspannter Zeit keine Spur.

Verglichen mit dem Christfest vor 100 Jahren und einem typischen Weihnachtsfest heute werden die Unterschiede deutlich.
Und dennoch erhalten sich viele Traditionen bis heute.

Was können Sie tun um eine stressfreie Vorweihnachtszeit zu erleben?

Trotz all der vorgenannten Themen können uns die Vorweihnachtszeit und die Advents-Wochenenden auf das Fest der Liebe einstimmen.
Die bunten Lichter, die viele Fenster erhellen, der Duft von Zimt und Spekulatius, der in der Luft liegt. Brennende Kerzen und die Räume werden durch Räuchermännchen beduftet.
Viel Tannengrün und die jetzt aufkommenden eisigen Tage läuten die Vorweihnachtszeit ein.
Das alles können und sollten wir in dieser Zeit noch achtsamer genießen.

Tipp Nr. 1:
Überlegen Sie dieses Jahr, was für Sie dieses Jahr sinnvoll ist.

Um der Flut an Konsum-Gütern zu entkommen, sollten Sie über Ihre Wünsche zu Weihnachten klar sprechen.
Wünschen Sie sich statt vieler Geschenke lieber ein Geschenk, welches Ihnen als sinnvoll erscheint oder schenken Sie sich Qualitäts-Zeit.
Qualitäts-Zeit meint, Zeit für gute Gespräche, Zeit für einen entspannten Abend oder einen Winter-Spaziergang durch den Wald und über die Felder.

Tipp Nr. 2:
Schrauben Sie Ihre Erwartungen zurück

Sprechen Sie mit Ihren Mitmenschen über die Erwartungen, die Sie an die Zeit rund um Weihnachten haben. Machen Sie sich bitte bewusst, dass Erwartungen, die nicht klar kommuniziert werden in einer Ent-Täuschung münden.
Wie diese sich anfühlt, das wissen Sie sicherlich.

Reden Sie mit Ihren Gästen, wie Sie sich das Weihnachtsfest vorstellen.
Sagen Sie ganz deutlich, was Sie möchten und was Sie nicht möchten.

Tipp Nr. 3:
Seien Sie dankbar.

Dieses Jahr war ein Jahr, voller Veränderungen, Katastrophen und Herausforderungen.
Für viel Menschen wird vieles nicht mehr so sein, wie es einst war.
Die Corona-Pandemie begleitet uns nun schon seit 2020, der Ukraine-Krieg und die Preisspirale, die gefühlt nicht enden möchte sind für viele die Herausforderungen des Jahres 2022. Doch am Ende hilft es, in der dunklen Zeit auf das Licht am Ende des Tunnels zu schauen und dankbar zu sein.

Mahatma Gandhi hat einst gesagt:
Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

Machen Sie sich bitte bewusst, die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung.
Sie dürfen sich dieses Jahr besinnen, denn 2022 war ein sehr anstrengendes Jahr für jeden von uns.

Ich wünsche Ihnen eine stressfreie und besinnliche Vorweihnachtszeit.

Passen Sie gut auf sich auf.

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung, Resilienz-Training, Mediation sowie Beziehungs-Coaching – Menschen im Stress in der Vorweihnachtszeit

Menschen im Stress in der Vorweihnachtszeit

Ihre
Sabine Lahme

Beziehungs-Coach mit jahrelanger Erfahrung als geprüfte Psychologische Beraterin. Systemischer Coach für die Bereiche private Partnerschaft, berufliche und private Entwicklung, Unternehmens-Coach, Management-Coach,Fach- und Führungskräfte-Coach, sowie Expertin bei Ehekrisen, Paarkonflikte und Beziehungsproblemen.