Wer fragt der führt oder Fragen stellen um in Führung zu bleiben?
“Stell Fragen“, das ist ein Satz den viele Menschen kennen, doch Fragen stellen will gelernt sein.

Fragen, was sind das?

Fragen, das sind Äußerungen, die beim Gegenüber eine Antwort bewirken sollen.
Dabei bilden „Antworten geben“ und „Fragen stellen“ ein Kommunikations-Paar.
Darüber hinaus gibt es verschiedenste Fragetechniken.

Wichtig, um in der fragenden Haltung zu bleiben, ist das aktive Zuhören.

Aktives Zuhören, was ist das?

Um in einem Gespräch nicht ausschließlich der zu sein, der Fragen stellt, ist das aktive Zuhören ein wichtiges Instrument.

Aktives Zuhören bedeutet

  1. dem Gegenüber, mit Blickkontakt zu signalisieren, dass ich zugewandt bin
  2. mit zustimmenden Lauten Interesse an der Unterhaltung zu signalisieren
  3. das Wahrgenommene mit eigenen Worten wieder zu geben (paraphrasieren),

wobei das Paraphrasieren der Begutachtung des Gesagten dient.

Bei mir ist angekommen, Sie haben gesagt……
Versteh ich Sie richtig, dass Sie……

  1. Gefühle verbalisieren, um dem Gegenüber das sich dahinter befindliche Bedürfnis zu beschreiben

Zu den Kernkompetenzen beim Fragen gehört eine wohlwollende Kommunikation.
Dazu gehört das Aktive Zuhören um ein gemeinsames Verständnis zu erhalten.

Welche Fragetechniken gibt es?

Offene Fragen

Bei den offenen Fragen überlässt der Fragende die Länge/Kürze der Antwort dem Antwortenden.
Durch die offene Fragetechnik erfährt der Fragende eine Menge Informationen.
Leider ist die Informationsflut nicht im Vorfeld abzuschätzen, was die Steuerung des Austauschs ab und zu schwierig machen kann.

Beispiel:

  • Wie haben Sie sich im letzten Meeting gefühlt?
  • Welche Erkenntnis hatten Sie nach dem Workshop?
  • Was fehlt Ihnen noch an Information für das Projekt?

Geschlossene Fragen

Bei den geschlossenen Fragen geht es um einen klaren Informationsaustausch.
Ein Informationsfluss bleibt aus, da der Fragende das Gespräch steuert und den Hauptteil des Austauschs bestimmt.

Beispiel:

  • Waren Sie pünktlich zu Hause?
  • Wie war das Meeting für Sie?
  • Gibt es einen neuen Termin für das nächste Meeting?

Skalierungs-Fragen

Bei den Skalierungs-Fragen geht es um eine Bewertung des aktuellen Status quo.

Beispiel:

  • Auf einer Skala von 1 – 10, wie gut gelingt Ihnen die Zusammenarbeit mit Ihrem Team?
  • Was benötigen Sie, um sich um einen Skalierungspunkt zu verbessern?

Zirkuläre Fragen

Bei den zirkulären Fragen geht es um die Einbeziehung anderer Menschen in den Austausch.

Beispiel:

  • Was würde Frau X oder Herr Y Ihnen in dieser Situation raten?
  • Wie würden Ihre Kollegen dieses Projekt bewerten?

Hypothetische Fragen

Bei den hypothetischen Fragen geht es um einen fiktiven Austausch.

Beispiel:

  • Mal angenommen, Sie könnten das Projekt verändern, was wäre das Ergebnis / was wäre anders?

Wunder-Frage

Bei der Wunder-Frage geht es um die Vorstellung, dass sich über Nacht etwas verändert.

Beispiel:

  • Angenommen, es würde über Nacht, während Sie schlafen, ein Wunder geschehen und alle Ihre Probleme sind gelöst.
    Was wäre am nächsten Tag anders?
    Woran würden Sie das erkennen?

Testen Sie doch, welche Fragetechnik zu Ihnen am besten passt und versuchen Sie es täglich aufs Neue.

Ich wünsche Ihnen eine kommunikative Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.

Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung, Mediation sowie Beziehungs-Coaching – Fragen, nichts als Fragen

Fragen, nichts als Fragen

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Sabine Lahme
Sabine Lahme

Sabine Lahme

Beziehungs-Coach mit jahrelanger Erfahrung als geprüfte Psychologische Beraterin. Systemischer Coach für die Bereiche private Partnerschaft, berufliche und private Entwicklung, Unternehmens-Coach, Management-Coach,Fach- und Führungskräfte-Coach, sowie Expertin bei Ehekrisen, Paarkonflikte und Beziehungsproblemen.

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